Zwischenfazit, die neue Kamera

Seit wenigen Wochen habe ich nun meine neue Kamera, die Olympus Pen-F.
Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

  Olympus PEN-F

Ja, ich bin sehr angetan von der neuen Kamera. Auch wenn der Kauf, rückwirkend betrachtet, nicht wirklich notwendig war da die alte Kamera (die Pen E-PL 7) noch durchaus ihren Dienst sehr gut tut. Aber ich gebe die Pen-F nicht mehr her.

Die neuen (oder weiteren) Kreativmodi zur Bearbeitung des Bildes noch vor dem knippsen sind schon eine feine Sache. Besonders die Möglichkeiten, die ich jetzt habe um schwarz weiß Bilder anzufertigen / zu machen.
Ich bin ja kein Freund von nachträglicher Bearbeitung eines Bildes. Mir ist das offen gestanden zu aufwändig ein Bild hinter am Rechner noch zu bearbeiten, dazu bin ich zu faul. Manch einem macht es Spaß, ein Bild nachträglich am Rechner zu bearbeiten und das beste aus dem geschossenen Bild heraus zu holen. Ich finde das lästig, darum bearbeite ich Bilder nicht. Ich schieße in verschiedenen Einstellungen ein paar Bilder in Serie, und das für mich beste Bild wird nach Durchsicht am Rechner behalten.

Da kommen mir die Bearbeitungsmöglichkeiten die die neue Kamera bietet gerade recht. Nur mal kurz den Farbton angehoben, und man sieht schon in der Kamera wie sich das auf das Bild auswirkt, bevor man auf dem Auslöser drückt. Hier zum Beispiel habe ich das rot der Erdbeeren mal etwas angehoben:

  Erdbeeren

Ist wirklich eine feine Sache.
Auch bei der schwarzweiß Fotografie, meinem neuen (alten) Steckenpferd, ist die Bearbeitung vor dem drücken auf den Auslöser ein Klacks.
Einen Farbanteil wegfiltern, und schon wirkt das Bild ganz anders. Bei diesem Bild habe ich den Rotanteil  ausgefiltert, so das der blaue Himmel besser zur Geltung kommt.

  Mariendorfer Damm

Das sieht schon ganz anders aus als Ursprünglich, denn normaler Weise waren die weißen Wölkchen im Ursprungs schwarzweiß nicht zu sehen.
Bei den schwarzweiß und Farbspielereien, wie auch anderen Einstellungen, kann man sich in den jeweiligen Modi „Voreinstellungen“ speichern, so das man nicht erst umständlich durch die Farb- / Filterauswahl hangeln muss um das passende Ergebnis zu finden. Das ist wirklich gut gelöst.

Ganz begeistert bin ich ja von Einstellrad zur Belichtungskorrektur. Ich habe die Macke gerne mal bewusst über- oder unterzubelichten. So rein als Stilmittel. Bei der alten Kamera musste ich mich da immer durch das Menu hangeln um die Belichtungskorrektur zu manipulieren (oder eben nachträglich bearbeiten, was aber wie erwähnt nicht mein Ding ist). Jetzt gibt es da extra ein Rädchen für… ich liebe es!

  Pflanzengedöns

In den letzten Wochen habe ich die Pen-F so oft dabei gehabt, wie sonst keine Kamera zuvor. Es macht einfach Spaß mit der Kamera durch die Gegend zu ziehen und zu fotografieren. Ich finde, schon alleine deshalb hat sich der Kauf der Kamera gelohnt. Mal sehen wie lange die Begeisterung anhält. Bis jetzt habe ich bei weitem noch nicht alles ausprobiert was mir die Kamera so an Möglichkeiten bietet.

Interessant und neu für mich, ich dachte immer Macros in schwarzweiß wirken nicht. Wenn Macroaufnahmen, dann in Farbe. Aber das stimmt nur bedingt, wie ich gestern anhand einer Aufnahme mit Erdbeere merken musste:

  Erdbeeren Macro s/w

Zum Schluss noch ein paar Aufnahmen der letzten Tage:

  Wasserturm Marienpark

  Bose Stier

  Volkspark Mariendorf

  Lila

  Volkspark Mariendorf

  Steglitz

2 Gedanken zu „Zwischenfazit, die neue Kamera

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