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Blöder Freitag Feierabend

Oh, schon ein paar Tage nichts neues mehr im Blog veröffentlicht. Naja, es ist auch nicht viel passiert. Ich war zwischendurch für eine Woche wegen meinem Rücken aus dem Verkehr gezogen. Die Zeit habe ich genutzt endlich die sechste Staffel von „the Walking Dead“ zu gucken. Nun heißt es warten bis auch die siebte Staffel auf DVD erhältlich ist. Da ich mit TWD auf DVD angefangen habe, werde ich das so auch weiter durchziehen, bis Serienende. Also nix da mit Streaming und so. Na man gut das ich so ein geduldiger Mensch bin.

Und sonst? ich warte weiterhin bis es bei mir im Lotto gewinntechnisch richtig rummst. Aber irgendwie tut sich da nicht viel. Also heißt es weiterhin, werktags jeden Morgen nach vier Uhr aufstehen und sich zur Arbeit schleppen.

Der gestrige Freitag war, zum Feierabend hin, sowas von Scheiße.
Mittags aß ich ein Schnitzel mit Pommes. Aber so richtig gesättigt war ich nicht, im Gegenteil. So beschloss ich dann nach Feierabend meinen Lieblings Imbiss aufzusuchen und mir eine Currywurst zu gönnen. Ich also schon mental total angefixt von der Currywurst, und dann war der Imbiss proppevoll. Schlange am Tresen, und alle Stehtische belegt. Nee, da stelle ich mich nicht an. Und so zog ich, hungrig und sauer, wieder von dannen.

Zu Hause angekommen beschloss ich noch an diesem Nachmittag alle Einkäufe zu erledigen, so das ich dann quasi den heutigen Samstag nicht mehr das Haus verlassen muss.
Im Supermarkt dann fiel der blöde Pfandflaschen- Automat aus. Bei dem Kunden vorher tat er noch seinen Dienst. Ich wollte doch nur schnell wieder nach Hause, und dann sowas.
Die Regale im Supermarkt wurden auch alle umgebaut, so das ich nicht an den Großteil meiner gewünschten Waren herankam, da dort überall Paletten vor standen.
Was heißt das? Ich muss heute also noch mal raus zum einkaufen. Oder hungern… ich überlege ob hungern eine gute Option ist.

Apropos Pfandflaschen, seit aus dem Kaisers Markt bei mir ein REWE Markt geworden ist, muss ich mich ganz schön umstellen. Es gibt im besagten REWE Markt keine Kiste mehr, wo man seinen Pfandbon zur Spende rein werfen kann, was ich IMMER gemacht habe. Irgendwie doof.
Und grobe Bratwürste und Berliner Currywürste (die mit Curry) gibt es auch nicht mehr im Sortiment an der Fleischtheke. Die waren aber immer soooo lecker.
Ich mag den REWE Markt jetzt schon nicht. Alles doof.

Ich gehe jetzt wieder zurück ins Bett, und weine dicke Anditränchen über meine Situation. Ich bitte um Mitleid.

Warum ich selten lächel

Heute wurde ich, wieder einmal, von Arbeitskollegen und Kolleginnen gefragt warum ich denn nicht lächel.
Heute ließ ich dann die Katze aus dem Sack.

Lächeln

Das ich nicht lächel, ist reiner Selbstschutz mir gegenüber. In der Vergangenheit habe ich durch mein gewinnendes Lächeln einfach zu viele Frauenherzen gebrochen. So viele, das das mein Gewissen nicht mehr mitmacht, und ich nur noch grimmig gucke. Wie gesagt, reiner Selbstschutz.

So sieht das aus.

Alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr wieder…

Ich hasse den Winter, ich hasse Schnee, und ich hasse es zu frieren.
Mit jedem Schnee- Bild was auf Instagram oder Twitter oder gar in einem Blogbeitrag gepostet wird, leide ich aufs neue. Ja, ich leide bei dem Anblick wirklich.

Ich will wieder bei warmen Temperaturen auf dem Balkon chillen, Musik hören oder einfach nur meinen Gedanken nachhängen.

 Balkonaussicht Herbst

Ich vermisse die Fahrten mit dem Rad zur Arbeit und zurück. Inständig hoffe ich, das das Wetter ab Ende März für mich wieder so angenehm und zuverlässig wird wieder das Fahrrad für meinen Weg zur Arbeit zu nehmen.
Von meinen sieben Kilo die ich durch das Radfahren im letzten Jahr abgenommen habe, sind mittlerweile wieder zwei bis drei Kilo drauf… das muss doch nicht sein, oder?

Ich kann nur unverständlich den Kopf schütteln, wenn ich überall mitbekomme wie man sich voller Begeisterung über den Winter äußert.
Winter bedeutet immer für mich frieren, egal wie dick man sich einpackt. Winter bedeutet auch, die Gefahr sich zu erkälten ist in der Zeit enorm hoch. Winter bedeutet, es ist nur wenige Stunden am Tag hell. Winter ist Scheiße! So, Punkt aus!

Also hört bitte auf diese grausame Jahreszeit zu glorifizieren. Danke.

Fazit ein Jahr Rasierhobel

So, nun rasiere ich mich schon genau ein Jahr lang mit einem Rasierhobel. Zeit für an abschließendes Fazit.

Was habe ich die Jahre zuvor nicht schon alles ausprobiert. Nasse Rasur mit diversen Systemrasierern von diversen Herstellern, und trocken mit den verschiedensten Elektrorasierern.

Bei den Elektrorasierern hat mich am meisten gestört, das die so laut sind. So richtig leise war da keines der ausprobierten Geräte. Und gründlich ist auch was anderes.
Die Systemrasierer, da hatte ich Wilkinson und Gillette ausprobiert, sind da schon was anderes. Hier ist die Rasur schon gründlicher. Aber das ganze geht ganz schön ins Geld. Nach maximal zwei Wochen war da bei mir schon eine neue Klinge fällig. Das läppert sich, wenn man so über zwanzig Euro für eine Packung mit 12 Klingen nimmt.

Seit nun einem Jahr benutze ich nun einen Rasierhobel für meine Rasur.
Es hat gut drei Monate gedauert bis die Rasur gut von der Hand lief, und die Verletzungen nicht mehr zu groß sind. Verletzungen bleiben am Anfang nun mal nicht aus. Aber das Ergebnis ist, wenn man es dann irgendwann drauf hat, schon eine Klasse für sich. Noch nie zuvor hatte ich nach der Rasur eine so glatte Haut. Da liegen, wenn ich die Systemrasierer und den Rasierhobel miteinander vergleiche, Welten dazwischen.

Rasierhobel

Ich bin, mit der Benutzung des Rasierhobels, dazu übergegangen mit Abends zu rasieren. So hat meine Haut über Nacht Zeit sich zu regenerieren. Und ich mich mich Morgens dann auch nicht beeilen mit der Rasur. Denn wenn man sich mit einem Rasierhobel rasiert, so meine Erfahrung, sollte man sich schon Zeit nehmen und nichts überstürzen.

Mittlerweile ist es Abends schon ein kleines nettes Ritual geworden, mit bei laufender Musik im Badezimmer mit dem Hobel zu rasieren und während dessen meinen Gedanken nachzuhängen, bzw. den Tag Revue passieren zu lassen.
Bis auf an einen oder zwei Tagen die Woche, rasiere ich mich täglich. Ich fühle mich mit Stopeln im Gesicht total unwohl. Daher rasiere ich mich, in Augen mancher, fast täglich. Mir ist es ein Rätsel wie sich so Hipsterjünglinge mit ihrem Fell im Gesicht wohlfühlen können.

Ich habe mir zu Anfang ein Päckchen mit 100 Klingen gekauft, was mich knapp 15 Euro gekostet hat. Die Klingen werden einmal die Woche gewechselt, obwohl sie wohl auch locker zwei Wochen halten würden. Aber bei dem Preis kann man schon mal wöchentlich wechseln, und ich mache immer noch einen besseren finanziellen Schnitt als mit den teuren Klingen für Systemrasierer.

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Auf YouTube und in diversen Foren habe ich mir mal so angeschaut und durchgelesen wie man sich am besten mit einem Rasierhobel als Anfänger rasiert. Fast überall wurde erzählt, nur mit dem Strich, nie dagegen. Schnell fand ich heraus, das die Rasur nicht so gut ist wenn man sich ausschließlich mit dem Strich rasiert. Und so riskierte ich es mal auch gegen den Strich. Es geht auch, und das Ergebnis ist da schon deutlich besser. Also blieb ich dabei. Zwei drei Züge mit dem Strich, und zwei drei Züge gegen den Strich. Das reicht bei mir vollkommen.

Anfangs hatte ich auch noch auf Rasierschaum aus der Dose gesetzt. Ich wußte ja nicht ob und wie lange ich bei dieser art der Rasur bleiben werde, und ob das was für mich ist. Da wollte ich mich nicht weiter in Unkosten stürzen indem ich mir noch eine Schale und einen Pinsel zum Aufschäumen von Rasierseife oder Schaum hole.
Doch nach einem Jahr wagte ich den Schritt, und setze seitdem auf Rasierseife zum Aufschäumen. Mensch, hätte ich das mal vorher gemacht. Die Rasur ist damit noch viel besser, und man verletzt sich auch nicht so häufig damit. Die klinge gleitet, flutscht förmlich, über das mit dem Rasierpinsel eingeseifte Gesicht.

Anfangs habe ich mir einen geschlossenen Rasierer geholt. Nach einer Weile wollte ich mal einen offenen Rasierer ausprobieren. Der Unterschied zwischen offen und geschlossen ist, das der offene Hobel einen anderen Winkel hat und mehr von der Klinge frei liegt. Der offene Hobel soll gründlicher sein (noch gründlicher… geht das überhaupt?). Und tatsächlich, die Ergebnisse sind noch besser als mit dem geschlossenen Rasierer. Aber man merkt schon das der offene Hobel aggressiver ist. Auch sind hier Verletzungen häufiger. Der offene Rasierhobel ist schon dicht dran an einem Rasiermesser. So gesehen überlege ich es mir gut, ob ich jetzt den offenen oder den geschlossenen Hobel eine Woche lang benutze.
Mein Favorit ist daher der Rasierhobel mit geschlossenen Kamm.

Also das Jahr mit neuer Rasiererfahrung hat sich gelohnt. Nie zuvor hatte ich so eine glatte Rasur. Das abendliche aufschäumen der Rasierseife, sich einseifen und dann rasieren ist mir ein nettes Ritual geworden, an dem Abends vor dem zu Bett gehen noch mal gut runterkomme. Also mental gesehen.
So Wandelhaft ich auch in den letzten Jahren war, was meine Rasur angeht, so denke ich das ich jetzt bei der Variante mit dem Rasierhobel bleiben werde. Das scheint echt mein Ding zu sein.

Ich sage mittlerweile immer, „Wer einen Bart hat, ist zu Feige sich wie ein Mann mit richtiger Klinge zu rasieren!“.