Archiv der Kategorie: Fotodingens

Tulipan

Den heutigen ersten Mai habe ich dafür genutzt um mal wieder im Britzer Garten ein wenig zu fotografieren. Aktuell ist da, wie jedes Jahr, die Tulpenausstellung „Tulipan“ zu sehen. Ich kenne mich mit Blumen (und Bäumen) nicht so aus, aber Tulpen kann ich schon identifizieren… glaube ich.

  Tulpe

Blöder Weise war ich nicht der einzige mit der Idee den freien Arbeitstag für einen Besuch des Britzer Gartens zu nutzen, denn es war sehr sehr voll.
So voll das ich an einem Weg, wo alle im Garten gepflanzten Tulpen noch mal in Beeten am Wegesrand zu sehen sind, das Gefühl bekam „nur hier raus“. Wenn zu viele Menschen um mich herum sind, bekomme ich oft so eine leichte Panik. Nicht immer, zum Beispiel auf Konzerten nicht, aber es kommt schon vor.

  Menschenmasse

War nicht schon, diese Menschenmasse. Und auch recht hinderlich beim fotografieren.
Aber ich habe es überlebt.
Einige ansehliche Fotos habe ich schon geschossen. Leider war es recht windig, da wollten die Blumen oft nicht still stehen wenn ich meine Linse auf sie richtete.

  Blumenmeer

Es ist mir schon ein wenig peinlich, aber ich habe vor ein paar Tagen herausgefunden wie ich den Monochrom Modus meiner Kamera aktiviere, so das ich nicht immer erst ein Farbbild nachträglich bearbeiten muss wenn ich ein Schwarzweiß Bild will. Hat ja auch nur etwas über drei Jahre gedauert bis ich auf die Funktion gestoßen bin!

Tulpe in s/w

Dem Andi sein Basis Hamburger

Der eine oder andere Leser wird es mitbekommen haben, ich mag Hamburger.
Gerne probiere ich so in der heimischen kleinen Küche aus, was man da in Sachen so alles hinbekommen kann.

Hier eine kleine Fotodokumentation wie mein Basis Hamburger gebaut wird:

  Hamburger

Ich nehme für diePatties meist Rindergehacktes frisch von der Fleischtheke in der Bedienung, welches ich vor dem braten noch mit Worcestersauce „veredele“. Das verleiht dem Hamburter Pattie, nach dem braten, einen interessanten Geschmack.
Für die Patties habe ich mir mal so eine Hamburgerpresse / Form gekauft. Ich experimentiere da noch wie viel Fleisch sich da am besten macht. Für diesen Versuch habe ich es mal 2x 150g versucht. Denke aber, das man mit 125g pro Pattie wohl am besten fährt.
Wenn es mal schnell gehen soll, habe ich noch tiefgefrorene Patties aus der Packung im Tiefkühlfach liegen, aber die nehme ich eher selten.

  Hamburger

  Hamburger

Ab in die Pfanne. Ich gucke / achte da weniger auf die Zeit. Ich lasse die Dinger meist nach Gefühl in der Pfanne, und bin da bis jetzt immer recht gut gefahren.

  Hamburger

Die Hamburger Buns (hier greife ich aus Faulheit immer auf gekaufte zurück) toaste ich vorher immer an. Dann suppt der Ketchup und der Senf, welcher auf die Unterseite des Buns verteilt wird,  nicht so schnell durch.
Das Pattie oben drauf, und dann noch mal einen Klacks Ketchup und Senf. Dann kommen Salz, Pfeffer, Currypulver, Cayennepfeffer, Knoblauchpfeffer und Rosenpaprika oben drauf.
Das mit den vielen Gewürzen vermengt sich dann im Mund mit dem Ketchup und dem Senf zu einer interessanten Soße. Was dann aus dem Burger an den Seiten heraustropft, kann man dann als Dip wunderbar nutzen.
In diesem Fall habe ich noch Röstzwiebeln aus der Packung oben rauf gepackt.

  Hamburger

Fertig ist meine Burgerbasis.
Bis auf die vorhin erwähnten Röstzwieblen ist das wirklich die Basis für jeden meiner Burger.
Je nachdem wie mir gerade ist, kommt noch geratener Bacon, frisch geschmorte oder rohe Zwiebeln und / oder Käse dazu.

Mit was würde denn die werte Leserschaft diese Basis noch verfeinern? Und ich bitte von so Dingen wie Tomate und Salat abzusehen… wenn ich Salat will, kaufe ich mir einen Döner (oder einen Wurstsalat)!

Meine erste Festbrennweite

In den letzten Tagen habe ich ein wenig mit meinem neuen Objektiv, meiner ersten Festbrennweite (25mm 1:1.8 für meine Olympus PEN), herumgespielt.

Es ist am Anfang schon etwas ungewohnt mit einer festen Brennweite zu fotografieren, und den Bildausschnitt am Objektiv so zurecht zu biegen wie man es gerne hätte. Man muss sich da schon selber dem Motiv nähern oder entfernen. Aber dabei denkt man genauer nach, was und wie man da fotografieren will. Vorteil der Festbrennweite ist, das sie recht Lichtstark ist.

Aber ich komme immer mehr auf den Geschmack.
Meine ersten Versuche sind eher so „Naja“.

  P3060028
P3030013
P3010007
P3060036
P3050016

Mal gucken was da noch so alles kommt und passiert.
Auf jeden Fall habe ich den Kauf des Objektivs noch nicht bereut.

Tschüß Kontaktlinsen

Mit meinem 18’ten Lebensjahr trug ich Kontaktlinsen. Damals hat die Kasse in meinem Fall die Linsen noch zu 100% bezahlt, weil ich so einen extremen Unterschied der Sehfähigkeit von links zu rechts hatte (und auch weiterhin habe).

18, das ist jetzt auch schon 27 Jahre her. Ach, einmal noch so jung sein… aber ich schweife ab.
Es war schon geil, so plötzlich ohne Brille zu leben. ich kam, soweit recht gut mit den Linsen klar. Bis auf die Momente, wo ich dann und wann mal kleine Staubkörner oder ähnliche Störenfriede sich zwischen Linse und Auge verfangen haben, was meist bei Wind der Fall war. Denn ich hatte harte Linsen, und die sind kleiner als weicher Linsen, und doch empfindlicher für die Augen. Die Eingewöhnungszeit bei harten Linsen ist nicht umsonst länger.
Wenn sich also Fremdkörper zwischen Auge und Linsen verfangen haben, waren das wirklich unerträgliche Schmerzen. Das war nicht so schön.

Aber wie erwähnt, im großen und ganzen bin ich recht gut mit den Linsen zurechtgekommen.
Irgendwann, ich weiß nicht mehr genau wann das war, zahlte die Kasse auch nichts mehr zu, so das ich die Linsen dann voll aus eigener Tasche bezahlen musste. Nun ja, wie bei so vielen Dingen die die Kassen einstmals noch bezuschusst haben. Wer kennt das nicht?
Dennoch setzte ich weiterhin auf die von mir lieb gewonnen Kontaktlinsen.

Als ich 2008 dann eine Augen OP machen wollte, und sich herausstellte das diese nicht bei mir anwendbar ist, da fiel schon eine Welt für mich zusammen. So ganz ohne Sehhilfe gut gucken und sehen zu können, das wäre schon klasse. Aber hat eben nicht sollen sein, wie man so schön sagt.
Und so trug ich weiterhin die Kontaktlinsen.

  Linse_Finger

Aber im laufe der Zeit wurden die Dinger immer lästiger. Jeden Abend die Teile raus popeln, und am Morgen dann wieder einsetzen wurde immer nerviger. Auf ja keinen Fall mit den Linsen einschlafen war meine Devise, egal wie müde ich dann war, ich popelte die Linsen aus dem Auge. So mancher spontane Nachmittagsschlaf wurde dadurch torpediert. Denn mit harten Kontaktlinsen schlafen ist nicht so angenehm, glaubt mir.

So ging ich im laufe der Zeit dazu über, wieder häufiger Brille zu tragen. Es ist eben angenehmer, wenn man müde ist einfach die Brille abzusetzen und sich hinzulegen, anstatt da erst an den Augen herum zu polken, die Linsen zu reinigen (sehr wichtig!), und sich dann mal hinzulegen.
Ganz zu schweigen an windigen Tagen, wo ich mit Brille ohne Angst das Haus verlassen kann ohne zu fürchten das mir da wieder ein Staub- oder Sandkorn ins Auge donnert.

Ich glaube seit vier Jahren trage ich keine Linsen mehr. Dennoch lagen sie in meinem Schrank, obwohl ich sie nie mehr tragen könnte. Denn die Flüssigkeit in der sie lagen ist nun total ausgetrocknet. ich glaube die jetzt einzusetzen wäre sehr schmerzhaft. Und das sich meine Augen wieder wochenlang an Linsen gewöhnen müssen ist nach vier Jahren ohne Linsen wohl sicher.
Und so fasste ich mir heute ans Herz, und beförderte die Linsen samt Behälter und übrig gebliebenen Reinigungsmitteln in den Müll. Es war schon sein seltsames Gefühl.
Aber mit Brille fühlt es sich doch besser an, so meine Erfahrung in den letzten Jahren ohne Linsen. Vor allem ist es viel bequemer.

Aber ein letztes Bild mit einen der beiden Danbos und einer Linse musste sein.

  Linse_Danbo

Im Naturkundemuseum Berlin

Letzten Freitag habe ich endlich das Naturkundemuseum Berlin besucht. Ich war ja, Schande über mich, noch nie da. Und in diesem Urlaub wollte ich es endlich aufsuchen. Zu viele Leute haben mir schon davon vorgeschwärmt, so das ich das Museum dann auch mal besuchen wollte.

Das Problem mit mir und Museen ist ja, ich kann mich nicht sonderlich lange an einem ausgestellten Stück aufhalten, es zieht mich gleich zum nächsten.
Wie ich die Tage erfahren habe, ist das eine Eigenheit vieler introvertierter Menschen wie ich es bin (ich glaube ich gehe in einem der nächsten Beiträge mal näher darauf ein). Sie nehmen Dinge, wie zum Beispiel in Museen, rasch auf und ziehen dann weiter zum nächsten. Irgendwann ist es genug, und sie wollen dann nur raus und den Informationsoverkill langsam abkühlen lassen.
Genossen habe ich den Museumsbesuch dennoch.

Gleich nach dem Eingang wird man von großen Dinosaurierskeletten „begrüßt“. Ich fand es wirklich beeindruckend, da zwischen den ausgestellten Exemplaren zu stehen. Da wird man sich seiner Winzigkeit im Universum wirklich bewusst.

  Naturkundemuseum

Nach wie vor frage ich mich aber, wieso gerade so viele Kinder, und hier überwiegend Jungs, so extrem begeistert und fasziniert von Dinosauriern sind.
Bei Mädchen sind es Pferde, und bei Jungs Dinosaurier. Ist schon interessant.

In einem Extra Raum wird Tristan, das zur Zeit beste erhaltene Exemplar eines Tyranosaurus Rex, ausgestellt. Ist schon irre, wenn man davor steht, sich den Schädel und die großen Zähne anguckt. Dem möchte man als Mensch lebend nicht begegnen.

  Naturkundemuseum

In einem anderen Raum wurden einem alles zu Tierpräparaten erklärt, natürlich gleich mit passenden Ausstellungsstücken, die wirklich Lebensecht aussahen. Besonders faszinierend fand den hier ausgestellten Orang Utan, der mal im Berliner Zoo gelebt hat. Leider habe ich den Namen es Orang Utans vergessen, und diesen auch nicht gut fotografieren können.
Aber die Mimik und die Augen des Riesenaffens fand ich äußerst beeindruckend.

Auch vor so großen Wesen wie Nilpferden machen die Präparatoren nicht halt. Ich stelle es mir sehr schwer vor, ein so großes Tier zu präparieren.

  Naturkundemuseum

Irgendwann drang ich in einem Raum vor, der vollgestellt war mit in Formaldehyd eingelegten Meeresbewohnern. Das war optisch äußerst beeindruckend. So viele Gläser mit eingelegten Fischen. Das müssen ja alle bekannten Meeresbewohnern gewesen sind, wenn man mal Wale und Meerjungfrauen ausklammert.  😉

  Naturkundemuseum

Die Abteilungen „System Erde“ und „Kosmos und Sonnensystem“ fand ich jetzt nicht so dolle, einfach weil es mich nicht so interessiert. Ebenso wie die Abteilung Mineralien, die fand ich auch öde. Für „Steine“ kann ich mich nicht wirklich begeistern.

Interessanter war dann wiederum die Abteilung „Evolution in Aktion„. Die Natur ist schon verdammt raffiniert. Und es macht alles so einen Sinn. Mir unverständlich das es wirklich hartgesottene Religiöse Gruppierungen gibt, die die Sache mit der Evolution komplett ablehnen.

In den kommenden Tagen ist dann ein Besuch im deutschen Technikmuseum geplant. Ich bin gespannt.