Archiv der Kategorie: Danbo

Hangover

Das hat der große Danbo nun davon, das er sich während meiner Abwesenheit über meine (wenigen) Alkoholvorräte hermacht. Nun ist ihm schlecht.

  Danbo Hangover

Ich sage ja, „lass‘ die Finger davon“. Aber auf mich will ja, wie immer, keiner hören.

Kalt duschen

War das ein Schock am Dienstag Morgen. Ich stieg, noch todmüde, unter die Dusche und freute mich auf eine warme Dusche, aber das Wasser wurde und wurde nicht wärmer. Es kam ein konstant kalter Wasserstrahl aus der Leitung.
Es blieb mir nichts anderes übrig als kalt zu duschen, was nicht sehr schön ist wenn ich anmerken darf.

Da hat mein Bademeister versagt, so mein erster Gedanke. Was eine dicke fette Lohnkürzung nach sich zieht.

  Bademeister

Beim verlassen des Hauses bemerkte ich den Aushang im Hausflur, der darauf hinwies das vom Montag bis Mittwoch nur kaltes Wasser zur Verfügung steht, da irgendwas an der Warmwasserversorgung ausgetauscht wird. Das kommt davon wenn man zu selten auf den Kasten mit den Aushängen schaut, man bleibt über so wichtige Dinge wie mangelndes warmes Wasser uninformiert.

Das blöde ist ja, wenn ich am Montag Abend ausnahmsweise nicht ohne die Zähne zu putzen und mich zu rasieren ins bett gegangen wäre, weil ich so extrem müde war, hätte ich da schon bemerkt das kein warmes Wasser zur Verfügung steht. So bemerkte ich es „erst“ am Dienstag Morgen… unter der Dusche.

Also blieb mir nichts anderes übrig als bis Mittwoch mit kalten Wasser zu leben und kalt zu duschen. Und tatsächlich, wie ich Mittwoch nach Hause kam, stand wieder warmes Wasser zur Verfügung. Und so freute ich mich darauf, am Donnerstag Morgen endlich wieder warm zu duschen.

Aber Pustekuchen, wie ich am Donnerstag Morgen wieder unter der Dusche stand kam wieder kein warmes Wasser. Ich ging davon aus das der Austausch, von was immer da am Warmwasserdingens ausgetauscht wurde, nicht ganz so geklappt hat wie von der Hausverwaltung gewünscht.
Also wieder kalt geduscht.
Donnerstag nach Feierabend hatte ich wieder warmes Wasser. Also schnell den Abwasch gemacht und sich, endlich, warm rasiert. Und wieder freute ich ich auf eine warme Dusche am folgenden Morgen.

Man ahnt es bereits, auch am Freitag Morgen gab es kein warmes Wasser zum duschen. Ich werde mich wohl nie ans kalt duschen gewöhnen. Und natürlich war, wie ich nach Feierabend nach Hause kam, wieder warmes Wasser da.

Am heutigen Samstag das gleiche Spiel, wieder kein warmes Wasser zum duschen. Ich bin es echt leid. Bekommen die die Warmwasserversorgung nicht in den Griff nach dem Austausch von wasauchimmer? Oder schalten die gar das warme Wasser bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ab? Letzteres wäre blöd, da ich ja kurz nach fünf Uhr das Haus verlasse um zur Arbeit zu gehen / fahren, und ich nicht warten kann / will bis die Rentner im Haus alle wach sind und dann das warme Wasser angestellt wird.
Und nein, ich dusche nicht Abends, ich will morgens duschen.

Mal sehen wann heute das warme Wasser wieder zur Verfügung steht, und ich endlich wieder warm duschen kann. Aktuell beim verfassen des Beitrages ist es kurz vor acht Uhr. Eigentlich hatte ich ja geplant den Tag früh zu beginnen, wenn ich schon so früh wach bin. Aber ist nicht, weil eben kein warmes Wasser. Und ich weigere mich heute auch noch kalt zu duschen wie in den letzten Tagen. Naja, immerhin ist für die noch verbliebende Mitleserschaft ein neuer Beitrag dabei herausgesprungen. Ist doch auch was, oder?

Ich werde da mal bei der Hausverwaltung nachfragen was denn nun das Problem ist, und wann ich endlich wieder mit einer morgendlichen warmen Dusche rechnen kann.

Nix Urlaub -> krank

Was habe ich mir nicht alles vorgenommen, in meiner Woche Urlaub vor Ostern. Viel fotografieren gehen, endlich mal wieder das technische Museum besuchen und und und.

Stattdessen plagt mich ein Dauerhusten, und verstopfte Ohren die mich extrem eingeschränkt hören lassen.
Ist beides nicht schön. Den ganzen Tag über huste ich mich so durch die Wohnung. Aber erst Abends fängt es dann richtig an, so das ich vor lauter Husten nicht in den Schlaf finde. Es ist schon viel, wenn ich des Nachts über an die drei Stunden Schlaf finde. Soviel zum Thema, an meinem Urlaub schlafe ich aus. Ha ha.

Und dann die Sache mit den Ohren. Meine Ohren sind verstopft, und ich höre alles sehr sehr dumpf. So wie wenn man man Wasser im Ohr hat, was ja auch der Fall ist. Nur das die Flüssigkeit sich auf der anderen Seite des Ohres befinden und nicht ablaufen kann. Da helfen auch meine Hörgeräte nicht viel. Fernsehen und Musik müsste ich recht laut hören, was ich aber aus Rücksicht auf die Nachbarn lasse.
In den letzten Tagen habe ich mir mit Kopfhörern beholfen, um wenigstens etwas Musik zu hören. So ganz ohne Musik ist echt doof.

Letzten Dienstag habe ich den Arzt aufgesucht, der hat mich für die Woche krank geschrieben. So ist wenigstens mein Urlaub nicht wegen „Krankheit“ verfallen.
Grippaler Infekt… klingt nach alles und nichts.
Ich hoffe das es am kommenden Dienstag besser ist, ich in der Nacht zum Dienstag wieder genug Schlaf finde und recht gut hören kann. Sonst müsste ich mich wieder / weiter krankschreiben lassen. So schlecht hörend und total unausgeschlafen kann ich mich schlecht auf die Arbeit konzentrieren.

Die Hustentropfen auf Codeinbasis, welche mir vor zwei drei Jahren so wunderbar geholfen haben, halfen dieses mal leider nicht. Was vielleicht daran liegt das das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Ich hätte mir bei meinem Besuch beim Arzt doch neue verschreiben lassen sollen, als er es angeboten hat.

Die Nasentropfen die ich nehme um die Schwellungen zu beseitigen, wirken auch nicht. Die Nase ist ja frei, die war ja auch nie verstopft. Und die Tropfen finden leider nicht den Weg zu den Ohren, um da die Schwellung zu beseitigen und die sich dort befindliche Flüssigkeit ablaufen zu lassen.

Alles doof im Moment.
Wenn ich noch länger so eingeschränkt höre, dann drehe ich noch durch. Der Schlafmangel tut sein übriges, mich dem Wahnsinn weiter zu nähern.

Naja, dafür war ich heute ein wenig kreativ:

  Shaving Assistant

Ich bin jedenfalls gespannt wie es mir am Dienstag gehen wird, ob ich da fit genug für die Arbeit bin, oder ein weiter Gang zum Arzt von Nöten ist.
Eigentlich will ich ja nicht viel… ausreichend Schlaf in der Nacht, und das die Flüssigkeit aus meinem Gehörgang verschwindet um wieder halbwegs passabel hören zu können.

Neuer Drucker und negative Kundenmeinungen

Vor anderthalb Jahren habe ich mir einen neuen Drucker gekauft.
Der alte Drucker hat es noch getan, lediglich die Druckertrommel sollte gewechselt werden. Blöder Weise waren bei diesem Modell die Trommel- und die Tonereinheit getrennt voneinander. Und unter Garantie wäre nach dem Wechsel der Trommel dann nach kurzer Zeit ein Wechsel des Toners fällig gewesen… ist doch immer so.
Und gemessen an den Preisen für einen Toner (und einer Trommel), kommt man letzten ENdes leider günstiger wenn man sich gleich einen neuen Drucker kauft. Tut mir selber weh, aber es ist leider so.

Ein Kollege nahm meinen alten Drucker ab, so das ich wirklich froh war das der weiter genutzt und nicht weg geworfen wird. Wie erwähnt, er war ja noch gut.
Und so holte ich mir dann einen neuen Drucker. Ich wollte dieses mal einen Drucker haben, den ich auch von meinem Laptop aus ansprechen kann, vielleicht sogar auch vom Handy und Tablet aus). Also einer mit Netzwerkanschluss oder einer den ich in mein WLAN einbinden kann.

Letzten Endes ist es ein Modell geworden, das nur WLAN- Fähig ist.
Ich habe mich, ganz entgegen meiner sonstigen art, erst im Laden umgeguckt, und nicht im Vorfeld über einen möglichen neuen Drucker informiert.

Zu Hause dann mit dem neuen Kauf angekommen, habe ich erst mal auf Amazon geschaut, was so die Kundenmeinungen über das neue Gerät sind.
Und da wurde mir doch etwas anders. Ein Großteil beschwerte sich darüber, wie kompliziert oder schwierig die Installation des Druckers sei. Da bekam ich schon etwas Panik, waren es alles Windows oder Mac Nutzer. Wie soll das denn erst unter Linux sein, welches ich ja nutze. Denn es liegen für Linus keine Treiber oder Dokumentation bei.

Alle die sich auf Amazon über die Installation beschwert haben, meckerten zum Beispiel über ein Abbdrechen aus unerfindlichen Gründen der beigelegten Software, und das man zur Installation den Drucker zuerst mit dem Rechner via beigelegten USB Kabel verbinden muss, auch wenn man ausschließlich über WLAN nutzen möchte.

Ganz ehrlich, es fiel mir schwer das zu glauben. Der Drucker hat doch eine WPS Taste, mit der sich der Drucker ganz einfach via dem heimischen WLAN Router verbindet. Das ist nur leider in den beiliegenden Unterlagen nicht dokumentiert.
Also drückte ich die WPS Taste am Drucker und Router, und siehe da, der Drucker hat sich ganz einfach mit meinem Netzwerk verbunden. Jetzt nur noch auf Laptop und dem Tischrechner den Drucker einpflegen, und schon läuft die Sache.

  Danbo auf'm Drucker

Jetzt mal ehrlich, ich habe die vielen negativen Kommentare der Nutzer im Nachhinein nicht verstanden. Erst mal meckern wie doof und unfunktional alles ist, nur weil die beigelegte Software nicht funktioniert (und man sich zum nutzen dieser sogar beim Hersteller via Mail registrieren muss).
Ich habe, als ich noch Windows nutzte, noch nie die zu Druckern und anderen Geräten (wie zum Beispiel Digitalkameras)  beigelegte Software installiert. Der Standardtreiber hat es bis jetzt immer gerissen, ohne viel Softwaregelumpe drum herum, welche noch Ressourcen frisst.

Und wenn ich einen WLAN Drucker kaufe, dieser eine WPS Taste hat, dann nutze ich diese auch verdammt noch mal… ohne wenn und aber. Es ist bedauerlich das der Hersteller das in seiner beigelegten Dokumentation nicht kund tut, das es so geht. Aber man kann sich als Benutzer doch auch seinen Teil denken, oder etwa nicht?
Ich vermute, die Benutzer sind zu bequem geworden. Erst mal die beigelegte Software installieren, ob sie benötigt wird oder nicht. Und wenn ein Fehler auftritt, ist natürlich erst mal die Software oder der Hersteller schuld. Wie so oft, der Fehler sitzt meist vor dem Rechner.

Bei läuft der Drucker wunderbar, ohne Hersteller Software und sich dort via Mail registrieren zu müssen und ohne zu „frickeln“. Es kann alles so einfach sein, wenn man nicht einfach blind den Herstellern vertraut.

Tschüß Kontaktlinsen

Mit meinem 18’ten Lebensjahr trug ich Kontaktlinsen. Damals hat die Kasse in meinem Fall die Linsen noch zu 100% bezahlt, weil ich so einen extremen Unterschied der Sehfähigkeit von links zu rechts hatte (und auch weiterhin habe).

18, das ist jetzt auch schon 27 Jahre her. Ach, einmal noch so jung sein… aber ich schweife ab.
Es war schon geil, so plötzlich ohne Brille zu leben. ich kam, soweit recht gut mit den Linsen klar. Bis auf die Momente, wo ich dann und wann mal kleine Staubkörner oder ähnliche Störenfriede sich zwischen Linse und Auge verfangen haben, was meist bei Wind der Fall war. Denn ich hatte harte Linsen, und die sind kleiner als weicher Linsen, und doch empfindlicher für die Augen. Die Eingewöhnungszeit bei harten Linsen ist nicht umsonst länger.
Wenn sich also Fremdkörper zwischen Auge und Linsen verfangen haben, waren das wirklich unerträgliche Schmerzen. Das war nicht so schön.

Aber wie erwähnt, im großen und ganzen bin ich recht gut mit den Linsen zurechtgekommen.
Irgendwann, ich weiß nicht mehr genau wann das war, zahlte die Kasse auch nichts mehr zu, so das ich die Linsen dann voll aus eigener Tasche bezahlen musste. Nun ja, wie bei so vielen Dingen die die Kassen einstmals noch bezuschusst haben. Wer kennt das nicht?
Dennoch setzte ich weiterhin auf die von mir lieb gewonnen Kontaktlinsen.

Als ich 2008 dann eine Augen OP machen wollte, und sich herausstellte das diese nicht bei mir anwendbar ist, da fiel schon eine Welt für mich zusammen. So ganz ohne Sehhilfe gut gucken und sehen zu können, das wäre schon klasse. Aber hat eben nicht sollen sein, wie man so schön sagt.
Und so trug ich weiterhin die Kontaktlinsen.

  Linse_Finger

Aber im laufe der Zeit wurden die Dinger immer lästiger. Jeden Abend die Teile raus popeln, und am Morgen dann wieder einsetzen wurde immer nerviger. Auf ja keinen Fall mit den Linsen einschlafen war meine Devise, egal wie müde ich dann war, ich popelte die Linsen aus dem Auge. So mancher spontane Nachmittagsschlaf wurde dadurch torpediert. Denn mit harten Kontaktlinsen schlafen ist nicht so angenehm, glaubt mir.

So ging ich im laufe der Zeit dazu über, wieder häufiger Brille zu tragen. Es ist eben angenehmer, wenn man müde ist einfach die Brille abzusetzen und sich hinzulegen, anstatt da erst an den Augen herum zu polken, die Linsen zu reinigen (sehr wichtig!), und sich dann mal hinzulegen.
Ganz zu schweigen an windigen Tagen, wo ich mit Brille ohne Angst das Haus verlassen kann ohne zu fürchten das mir da wieder ein Staub- oder Sandkorn ins Auge donnert.

Ich glaube seit vier Jahren trage ich keine Linsen mehr. Dennoch lagen sie in meinem Schrank, obwohl ich sie nie mehr tragen könnte. Denn die Flüssigkeit in der sie lagen ist nun total ausgetrocknet. ich glaube die jetzt einzusetzen wäre sehr schmerzhaft. Und das sich meine Augen wieder wochenlang an Linsen gewöhnen müssen ist nach vier Jahren ohne Linsen wohl sicher.
Und so fasste ich mir heute ans Herz, und beförderte die Linsen samt Behälter und übrig gebliebenen Reinigungsmitteln in den Müll. Es war schon sein seltsames Gefühl.
Aber mit Brille fühlt es sich doch besser an, so meine Erfahrung in den letzten Jahren ohne Linsen. Vor allem ist es viel bequemer.

Aber ein letztes Bild mit einen der beiden Danbos und einer Linse musste sein.

  Linse_Danbo