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Scott Bradlee’s „Postmodern Jukebox“

Ihr kennt das, man setzt sich an den Rechner, will nur mal schnell was erledigen, und landet dann auf YouTube und klickt sich dann da von einem Clip zum nächsten… schwupps sind dann schon Stunden vergangen.

Ich habe vor ein paar Wochen den YouTube Kanal Postmodern Jukebox (Kurz PMJ) entdeckt, und der fasziniert mich jeden Tag aufs neue. Stunden habe ich damit verbracht die dort gezeigten Songs anzusehen, manche immer und immer wieder.

 

Der Pianist Scott Bradlee mag Jazz, und will ihn den Leuten näher bringen. Er arrangiert Pop und Rocksongs um in den Stil der Musik der 1920’er bis hin zu den 1960’ern. Das geht über den Swing, zur Dixiemusik, zum Motown bis hin zur Beach Boys Surfmusik. Alles klingt dann irgendwie „jazzig“.
Darunter sind dann Coverversionen wie zum Beispiel „Creep“ von Radiohead, „Hey Ya!“ von Outkast, oder „Umbrella“ von Rihanna um nur einige wenige zu nennen. Der Kanal ist voll davon, um sich Stundenlang an den tollen Umsetzungen zu erfreuen.

Es macht echt Spaß den verschiedenen Sängern und Sängerinnen zuzusehen und zu lauschen. Alle dort singende Menschen haben hervorragende Stimmen, und können die dargebotene Musik extrem gut optisch verkaufen. Gerade bei den Frauen kann ich mich nicht satt sehen. Wie sie sich zur Musik bewegen, und mit voller Hingabe die Lieder singen ist so faszinierend.
Bedauerlich das die Sängerinnen nicht so den großen Erfolg haben und nie in die Charts gestürmt sind. Da sind Talente darunter… mein lieber Schwan, da klappt mir echt die Kinnlade herunter.
Eine der Künstlerinnen, Haley Reinhart, hat in der zehnten Staffel von American Idol den dritten Platz absolviert. Die Frau ist, bei PMJ, echt der Hammer. Ich muss gestehen, ein klein wenig habe ich mich in sie verguckt.
Auch erwähnen möchte ich den Sänger, welcher als Sad Clown auftritt. Das ist so ein zwei Meter Hühne, mit einer sagenhaften Stimme. Hier ist er mit der Interpretation von Coldplays „Viva La Via“ zu sehen… sagenhaft!

Alle Videos wurden immer in einem Take aufgenommen, kein Schnitt wurde eingesetzt. Man sieht die Band immer in nur einem Raum (der manches mal für so viele Musiker recht klein ist), und die singende Person vor dem Mikrofon. Alles zu einem perfekten Sound.
Es macht so viel Spaß dem zuzugucken, denn manches mal passiert was im Hintergrund. Ein Saxophon brennt, ein Hund will immer vom Barhocker hüpfen und einer der Bläser versucht ihn davon abzuhalten, oder der Tambourine Guy… der ist echt die Härte. Bei manchen Liedern springt er ins Bild, und zieht da eine Nummer ab… ach seht einfach selbst!

Meine absoluten PMJ Favoriten sind:

Ach, ich könnte hier unendlich viele Songs verlinken. Aber das würde den Rahmen sprengen.
All das hat mich so fasziniert, das ich mir nach und nach nun jedes verfügbare Album von Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox kaufen und meiner Sammlung hinzufügen werde.

Nun bin ich wirklich gespannt, wie gefällt Euch das ganze?

Blogroll dem Blog hinzugefügt

ich habe mir mal ans Herz gefasst, und diesem meinem Blog eine Blogroll als Seite hinzugefügt. Lange habe ich da mit mir gehadert, mache ich es, oder mache ich es nicht.

Dort habe ich den größten Teil meiner in den Favoriten befindlichen Liste Namens „Blogs“ aufgenommen.
Lediglich die Blogs, wo sich seit Ewigkeiten nichts mehr getan hat, habe ich außen vorgelassen.

Viel Spaß beim durchschauen der Blogroll.

Anruf von „Microsoft“

Ich sitze gestern so schön faul auf der Couch, schaue irgendeine Reportage, und denke mir nichts böses, da läutet mein Telefon. Auf dem Display wurde keine Rufnummer angezeigt. Da fing ich schon an skeptisch zu gucken. Aber vielleicht ist das ja ein Gratulant der mir zum Geburtstag gratulieren wollte, so mein erster Gedanke. Also ging ich ran.

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Eine weibliche Stimme textete mit mit englisch zu, und behauptete sie sei von Microsoft, und mein Rechner sei mit Viren verseucht. Man würde mir helfen den Fehler zu beheben, bla bla bla!
Da ich ja regelmäßig diverse IT News Seiten im Web lese, war mir diese Mache von angeblichen Microsoft Mitarbeitern bekannt.
Man erhält einen Anruf von Menschen die sich auf englisch als Microsoft Mitarbeiter vorstellen, und behaupten der eigene Rechner wird von irgendwoher angezapft, oder sendet wie wild Daten in alle Welt. Man könne das Problem aber beheben, wenn man auf Anweisung diese oder jede Tastaturkürzel eingibt.
Schwupps hat man den Rechner dann auf Fernwartung geschaltet, und der unbedarfte Nutzer ist dann vollkommen verdattert weil der vermeintliche Microsoft Mitarbeiter einem dann erzählt was man so auf seinem Rechner hat und so weiter und so fort. Natürlich willigt man dann, völlig verängstigt, ein das der Mensch am anderen Ende des Telefons den angeblichen Fehler behebt. Anschließend muss man dann seine Kreditkartendaten eingeben, weil die Hilfe ist ja natürlich nicht kostenlos. Spätestens dann sollten beim unbedarften Nutzer die Alarmglocken klingeln.

Natürlich ruft einen niemals ein Mitarbeiter von Microsoft an. Wieso sollten die das tun? Und wer unangeforderten Anrufern, egal welchen Grund die einem nennen, noch die Kreditkartendaten gibt, handelt in meinen Augen grob fahrlässig. Doch wie es scheint, gibt es genug Leute die auf diese Masche hereinfallen.
Wenn man ab dem Moment die Internetverbindung kappt, wo der angebliche Microsoft Mitarbeiter den Rechner übernommen hat, ist es meist zu spät. Der Rechner ist dann wirklich infiziert, und / oder mit einem Kennwort gesperrt.

Ich selber habe bei dem gestrigen Anruf ja kurz überlegt ob ich auf das Spiel zum Spaß eingehen soll und der Person am anderen Ende des Telefons so wertvolle Zeit klaue. Ich hätte es schon gerne gesehen wie diese „Microsoft“ Mitarbeiterin Zugriff auf meinen Linux Rechner erlangt. Habe das dann aber verworfen. Stattdessen grummelte ich ein „Forget it“ in den Hörer und legte auf.

Mehr über die Masche hinter diesem Link.

WordPress Login absichern

Bedingt durch die Kompromittierung meines Blogs mit schadhaften Code, versuche ich nun intensiver als zuvor den Zugang zu meinem Blog sicherer zu gestalten, wohl wissend das es eine absolute Sicherheit nicht gibt.

Die vielen Zugriffsversuche via Brutforce um auf die WordPress Admin Oberfläche zu kommen, welche mit dem Plugin „Limit Login Attempts“ schön geblockt und protokolliert werden, sind schon erschreckend. Vor dem bedauerlichen Zwischenfall mit dem abschalten von Gruebeleien.de und dem nackten Neustart waren die Zugriffe auch so hoch, aber jetzt erschreckt mich die Anzahl eben um so mehr.

So versuchte ich erst mal das Plugin „Google Authenticator„. Dieses Plug in erstellt auf der WordPress Login Seite, neben dem Anmeldenamen und dem Passwort, ein drittes Eingabefeld in dem man eine Nummer eingibt.
Diese Nummer wird via einer App auf dem mobilen Android oder Apple Endgerät generiert, und ändert sich alle paar Sekunden.
Das hat soweit ganz gut funktioniert, war aber irgendwie doch immer lästig. Zum einen muss man zum einloggen immer sein Smartphone parat haben, und zum anderen kann die WordPress App auf dem Smartphone leider nicht mehr nutzen. Und ich habe die WordPress App gerne genutzt wenn ich unterwegs bin, um zum Beispiel Kommentare frei zu schalten oder zu beantworten.

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Außerdem war ja die Login Seite von WordPress immer noch zu erreichen. So gingen die Bruforce Attacken, laut dem „Limit Login Attempt“ Plugin ja weiter.
Besser ist es, erst mal den Zugang zur Login Seite der WordPress Installation zu erschweren.

Und das habe ich jetzt mit einer ersten Abfrage eines Nutzernamens und Passwortes erreicht, welche erscheint bevor man überhaupt die Login Seite von WordPress erreicht. Realisiert wird das ganze mit einer Modifikation der .htaccess Datei. Wie genau das geht, wird zum Beispiel auf der Seite von ElMa Studio (deren Themes ich recht gerne nutze) sehr gut erklärt. Unter anderem wird hier auf die Absicherung mittels des „Google Authenticator“ Plugins beschrieben. Diese Methode scheint, so ich denn den zahlreichen Beiträgen im Web zu dem Thema glauben schenken darf, recht sicher.

Es war auch wirklich nicht schwer, bei mir hat es auf Anhieb geklappt.
Und siehe da, laut dem Log des „Limit Login Attempt“ Plugins wurden seither keine fehlerhaften Versuche in die Admin Oberfläche von WordPress zu gelangen registriert.

Ja, soviel dazu. Wollte ich nur mal erwähnt haben, und meiner Begeisterung darüber Luft schaffen.