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Man konnte alles sehen

Ich habe vor ein paar Tagen etwas im Bus gesehen, das geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Es hat sich richtig in mein Hirn eingebrannt. Und das ist nun schon fast eine Woche her.

Ich saß so im Bus, schaute abwechselnd aus dem Fenster, und zu den Leuten die mit mir im Bus saßen und stehen.
Und plötzlich sah ich eine junge Frau, ich schätze sie auf 25 Jahre, die so dünne enge Hosen aus Stoff trug. So Hosen wie sie Jogger tragen, ich weiß nicht ob man da auch Leggings dazu sagt.
Und ich konnte deutlich sehen das diese junge Frau keine Unterhose trug. Es hat sich alles im Detail an der Hose abgebildet.
So einen freizügigen Blick, wenn auch durch Stoff verhüllt, bin ich in der Öffentlichkeit nicht gewohnt. Es sah furchtbar aus, obwohl die Frau an sich nicht unattraktiv war. Aber der offene Blick im Schritt… das sah so gruselig aus.
Ich bin ja nicht prüde, wahrlich nicht. Sexy angezogenen Frauen schaue ich schon gerne nach. Aber ich fand das was die Frau da „geboten“ hat, war schon irgendwie unpassend.

Wie erwähnt, es hat sich in mein Hirn eingebrannt, ich werde diesen Anblick so schnell nicht mehr los.
Interessanter Weise gibt es für dieses Phänomen sogar eine Wortkreation… Cameltoe! Wusste ich zuvor auch noch nicht.

Meine derzeitigen Gedanken zum rechten Gesockse

Ich mag Leute mit rechten Gedankengut nicht, akzeptiere aber das sie eine andere Meinung haben wie ich. Ebenso wie ich andere Menschen akzeptiere die andere Vorlieben oder Lebensweisen haben und praktizieren wie ich. Jeder nach seiner Fasson, so meine Devise. Man darf mich nur nicht „missionieren“, dann werde ich echt aggressiv, und da ist es dann aus mit meiner Toleranz.

Auch akzeptiere ich Leute nicht, die anderen ihre Weltanschauung mit Gewalt vermitteln wollen. Aktuell meine ich damit die rechten Spinner und „besorgten Bürger“, die Flüchtlingsheime und Asylunterkünfte in Brand setzen, oder Gewalt gegen Flüchtlinge ausüben. Das ist unterste Schublade. Denn wer keine Argumente hat, der geht zu Gewalt über.

Extrem erschreckt hat mich die Meldung, das in Oersdorf in Schleswig-Holstein der Bürgermeister tätlich angegriffen wurde, weil er Flüchtlinge im Ort unterbringen will.
Soweit ist es also schon gekommen, jetzt werden also auch Bürgermeister verprügelt, nur weil sie helfen wollen. Da bekommt man echt Angst.

Was ich nicht verstehe, die Menschen die Gebäude in Brand setzen, andere bedrohen oder gar verprügeln, stehen dafür ein das Deutschland in deren Augen aufgrund der vielen Flüchtlinge und Migranten nicht „untergeht“.
Ganz ehrlich, das tut es doch schon, denn diese Leute tragen ihren Teil dazu bei. Gewalt war und ist nie Lösung eines Problems gewesen, sondern schafft nur weitere Probleme.

Ausländer sind verantwortlich für eine hohe Kriminalitätsrate? Tja, dann herzlichen Glückwunsch liebe „besorgte Bürger“ und rechtes Pack, ihr gesellt Euch mit Euren Taten auch in die kriminelle Ecke wo ihr die „Ausländer“ hinstellt. Das beweist mir mal wieder nur aufs neue, das diese Menschen nicht mit viel Intelligenz gesegnet sind.

Gewalt gegen Hilfesuchende und deren Unterstützer, bzw. Andersdenkender… das ist also richtig Deutsch in den Augen der Dumpfbacken? Ich weiß nicht, ich finde das nur beschämend.
Der aktuelle Erfolg der AfD und die zunehmende Gewalt von dem rechten Gesockse auf der Strasse machen mir langsam Angst.
Anfangs dachte ich mir noch, das das unsere Demokratie aushält. Die paar rechten Spinner verlaufen sich auch wieder… irgendwann. Aber wenn jetzt sogar Bürgermeister tätlich angegriffen werden, na dann gute Nacht Deutschland.

Was wenn diese Krawallmacher ihr Ziel erreicht haben, und keine „Ausländer“ in Deutschland mehr zu finden sind? Gegen wen gehen sie als nächstes vor? Die Brillenträger, die mit den Beinprothesen, die Alten und Kranken? Kosten diese den Staat schließlich auch Geld. Wer bleibt am Ende übrig? Es wird nie aufhören, einer der schwächer ist wird immer da sein.
Aber das lernen die geistig verblendeten nicht.

Ausspioniert

Die Woche gab es eine interessante Diskussion mit einem Kollegen.
Es ging um staatliche Überwachung, und dem was alles dahinter hängt, sowie das ausspionieren der großen Firmen im Software und Internetsektor.

Kollege so, „ich habe nichts zu verbergen“.
Boah, bei so einem Argument sehe ich (fast) rot.
Ich habe dann geantwortet, „Ich habe nichts zu verbergen, ist für mich ein Argument von geistig armen“.

Fand der Kollege nicht so doll, weil ich ihn so quasi als dumm tituliert habe.
Soll mir egal sein, wenn er sich den Schuh anzieht.
Natürlich kam dann das Gegenargument, das man ja eh nichts gegen die Überwachung machen kann. Woraufhin ich erwiderte, das das sein kann, aber man kann es den Leuten so schwer wie möglich machen. Ist wie mit bei der Absicherung eines Fahrrades. Fahrraddiebstahl kann man nie verhindern, aber man kann es den Dieben erschweren das Rad zu klauen, so das sie es sich vorher überlegen ob es sich lohnt.

Immer dieses blöde Argument, „Ich habe nichts zu verbergen“… da könnte ich ausrasten wenn ich das höre.
„Wehret den Anfängen“ sage ich da meist immer.

Es geht keinem was an, wer mir eMail schreibt, mit wem ich via SMS oder Messenger kommuniziere.
Oder würde man es im Gegenzug gerne sehen, wenn der Postbote oder Vermieter einen Schlüssel zum Briefkasten hat, und sich immer intensiv anguckt wer einem so alles Briefe schreibt und Päckchen schickt? Das ist genau das Gleiche!

Interessant ist, es sind in meinem Umfeld meist Leute aus der ehemaligen DDR, die mit dem Argument, man hätte ja nichts zu verbergen, kommen.
Alles vergessen wie sehr die Stasi den Bürgern hinterher spioniert hat?
Das ist alles so erschreckend und frustrierend wenn man das so hört, wie andere Menschen denken.

Erneuter Angriff auf Gruebeleien.de / neue Benutzer angelegt ohne mein Zutun.

Seit mein Gruebeleien.de im Mai 2015 mit Schadcode infiziert wurde, ich daraufhin alles löschte und komplett von null anfing, bin ich ein klein wenig paranoid was die die Absicherung meines Blogs angeht. Zu Recht möchte ich da sagen. Denn es wurde seit dem unentwegt versucht sich Zugriff auf den Admin Bereich, und damit meinem Blog zu sichern.

Ich habe seitdem den Zugang zum Admin Bereich mit einem zweiten Passwort via Eintrag in der .htaccess Datei abgesichert. Vor Eingabe des Passworts kommt man nicht mal zur Anmeldemaske des Admin Logins.
Das sperrt sogenannten Brut Force Angriffe schon mal recht gut aus.
Zum anderen habe ich das recht effektive Plugin Wordfence installiert. Wordfence bietet zahlreiche Möglichkeiten sein Blog abzusichern. Eine nette Erklärung auf deutsch was Wordfence so alles kann, kann man hier lesen.

Wordfence loggt unter anderem die Versuche in den Adminbereich zu gelangen schön mit. Und es ist einfach Wahnsinn, wie viele das sind. Alles irgendwelche Bots, die unentwegt versucht haben Zugriff zum Blog zu erlangen. Alles Versuche mit Nutzernamen, die nicht existieren. Das hat unter anderem den Lesezugriff für den normalen Besucher von Gruebeleien extrem verlangsamt. Du meine Fresse ist das Blog langsam gewesen, eben weil es zuletzt hunderte Angriffsversuche in der Minute gab.

Wenn ich mich in den Admin Bereich es Blogs einlogge, werde ich von Wordfence via Mail darüber benachrichtigt, das sich jemand in den Admin Bereich eingeloggt hat. Sollte es also jemanden gelingen den doppelten abgesicherten Zugang zum Adminbereich zu überwinden, werde ich via Mail benachrichtigt. Soweit ist es jedoch noch nie gekommen.
Doch eines Tages erhielt ich Nachricht via Wordfence das drei neue Benutzer für mein Blog angelegt wurden. Definitiv nicht von mir. Und verwirrender Weise wurden die Benutzer angelegt, ohne das man sich in den Admin Bereich des Blogs eingeloggt hätte.

Natürlich habe ich dann erst mal die neuen Benutzernamen gelöscht.

Ich habe nicht schlecht geguckt, wie ich erfahren habe das das Möglich ist.
Im WordPress Forum fragte ich nach, wie das möglich wäre. Und erhielt recht schnell die Antwort, das ich mich mal nach / über der xmlrpc- Schnittstelle einlesen, und diese ggf deaktivieren soll.
Kurzfassung, die xmlrpc- Schnittstelle ermöglicht es unter Tools, Apps und Programme auf das Blog zugreifen zu lassen, um zum Beispiel das Blog zu editieren, Kommentare freizuschalten oder zu verfassen… und und und. Also quasi ohne sich über die Admin Anmeldeseite einzuloggen… richtigen Nutzernamen und Passwort natürlich vorausgesetzt.
Scheinbar ist es mit Hilfe von Bots gelungen via dieses Protokolls neue Nutzer anzulegen.

Da ich keine Tools und Programme nutze um in WordPress zu werkeln, habe ich dann diese Schnittstelle nach dieser Anleitung einfach deaktiviert.

Hey, und seitdem ist Ruhe im Karton. Keine Versuche mehr via Bots auf das Blog zugreifen, und das Blog ist jetzt wieder viel schneller im Aufbau.
Ich bin ja mal gespannt wie lange da jetzt Ruhe ist… erst mal.

 

Stunde des Staunens

Ich unterbreche meine Pause des Bloggens kurz für einen kleinen Bericht.
Denn ich habe am Samstag eine Zauberveranstaltung, namens „Stunde des Staunens“ besucht über die ich gerne kurz berichten würde.

Zaubern ist so eine Sache für sich. Als Kind hatte ich mal einen Zauberkasten. Aber ich erwies mich als zu tollpatschig und ungeschickt um da mit den beigelegten Tricks und Hilfsmitteln zu glänzen. Heute kann ich nur noch „machen das die Luft riecht“. Nichtsdestotrotz schaue ich mir im Fernsehen gerne mal was an, wenn da irgendwo mal gezaubert wird.
Und mal ehrlich, wer versucht dann nicht hinter dem Trick zu kommen, der dann vorgeführt wird, auch wenn einen Zauberei gar nicht interessiert?

Ich hatte am Samstag also die Gelegenheit einer solchen Veranstaltung beizuwohnen.
Die Stunde des Staunens findet im Berliner Ritz-Carlton an. Ein Grund mehr für mich da mal hinzugehen, denn ich war da noch nie in dem Nobelhotel. Es ist schon ein interessanter Bau. Ich möchte nicht wissen was da das günstigste Zimmerchen die Nacht kostet.

Aber ich bin ja nicht zum schlafen ins Ritz-Carlton gekommen…
Eingeleitet wird die Vorstellung von Sara Ritter (welche übrigens früher auch mal gebloggt hat… na erinnert sich noch wer an sie?), und nach einem Trick (sagt man das so?) hat sie dann an Fabian Weiss übergeben, der die Stunde wunderbar kurzweilig, interessant und amüsant gestaltet hat. Ich für meinen Teil hatte meinen Spaß, und ich habe nach kurzer Zeit interessanter Weise total vergessen darüber zu grübeln wie denn nun die einzelnen Tricks realisiert wurden… ich habe mich einfach dem vorgeführten hingegeben und mich überraschen lassen. Ich glaube das ist wirklich die bessere art eine solche Veranstaltung zu genießen.

Ich empfand es auch als sehr angenehm das die Veranstaltung in einem relativ kleinen Rahmen stattfindet. Ich habe nicht durch gezählt aber es waren , glaube ich, keine 30 Leute anwesend.
Und natürlich wird auch der eine oder andere Gast nach vorne geholt, bzw. zum mitmachen überredet. Ich denke die Bereitschaft in so einem kleinen Rahmen da vorne beim Zauberer zu stehen ist wesentlich größer als in einem Saal mit hunderten von Leuten.
Generell ist die Stimmung unter den Leuten sehr wichtig für das Gelingen eines guten Abends. Und es schien als ob ich dieses mal wirklich Glück gehabt habe, denn das Publikum hat wirklich gut „mitgearbeitet“. Das liegt aber auch der guten Arbeit mit den Leuten im Publikum durch Fabian Weiss und Sara Ritter.

Zwei Jahre machen die Beiden das schon. Und ich hoffe sie hören so schnell auch nicht auf, denn ich halte diese kurzweilige Veranstaltung für sehr sehenswert.
Ich denke mal, ich werde mir das noch mal ansehen, wenn ein neues Programm steht. Denn ich hatte an dem Abend meinen Spaß.

Wer Interesse hat, kann sich ja mal gerne auf www.stunde-des-staunens.de umsehen und evtl. sogar schon Tickets buchen. Die Beiden Akteure würden sich bestimmt freuen.

Ich mache dann mal weiter Blogpause.
Denkt daran, immer schön artig bleiben.