Archiv für den Monat: März 2017

Neuer Drucker und negative Kundenmeinungen

Vor anderthalb Jahren habe ich mir einen neuen Drucker gekauft.
Der alte Drucker hat es noch getan, lediglich die Druckertrommel sollte gewechselt werden. Blöder Weise waren bei diesem Modell die Trommel- und die Tonereinheit getrennt voneinander. Und unter Garantie wäre nach dem Wechsel der Trommel dann nach kurzer Zeit ein Wechsel des Toners fällig gewesen… ist doch immer so.
Und gemessen an den Preisen für einen Toner (und einer Trommel), kommt man letzten ENdes leider günstiger wenn man sich gleich einen neuen Drucker kauft. Tut mir selber weh, aber es ist leider so.

Ein Kollege nahm meinen alten Drucker ab, so das ich wirklich froh war das der weiter genutzt und nicht weg geworfen wird. Wie erwähnt, er war ja noch gut.
Und so holte ich mir dann einen neuen Drucker. Ich wollte dieses mal einen Drucker haben, den ich auch von meinem Laptop aus ansprechen kann, vielleicht sogar auch vom Handy und Tablet aus). Also einer mit Netzwerkanschluss oder einer den ich in mein WLAN einbinden kann.

Letzten Endes ist es ein Modell geworden, das nur WLAN- Fähig ist.
Ich habe mich, ganz entgegen meiner sonstigen art, erst im Laden umgeguckt, und nicht im Vorfeld über einen möglichen neuen Drucker informiert.

Zu Hause dann mit dem neuen Kauf angekommen, habe ich erst mal auf Amazon geschaut, was so die Kundenmeinungen über das neue Gerät sind.
Und da wurde mir doch etwas anders. Ein Großteil beschwerte sich darüber, wie kompliziert oder schwierig die Installation des Druckers sei. Da bekam ich schon etwas Panik, waren es alles Windows oder Mac Nutzer. Wie soll das denn erst unter Linux sein, welches ich ja nutze. Denn es liegen für Linus keine Treiber oder Dokumentation bei.

Alle die sich auf Amazon über die Installation beschwert haben, meckerten zum Beispiel über ein Abbdrechen aus unerfindlichen Gründen der beigelegten Software, und das man zur Installation den Drucker zuerst mit dem Rechner via beigelegten USB Kabel verbinden muss, auch wenn man ausschließlich über WLAN nutzen möchte.

Ganz ehrlich, es fiel mir schwer das zu glauben. Der Drucker hat doch eine WPS Taste, mit der sich der Drucker ganz einfach via dem heimischen WLAN Router verbindet. Das ist nur leider in den beiliegenden Unterlagen nicht dokumentiert.
Also drückte ich die WPS Taste am Drucker und Router, und siehe da, der Drucker hat sich ganz einfach mit meinem Netzwerk verbunden. Jetzt nur noch auf Laptop und dem Tischrechner den Drucker einpflegen, und schon läuft die Sache.

  Danbo auf'm Drucker

Jetzt mal ehrlich, ich habe die vielen negativen Kommentare der Nutzer im Nachhinein nicht verstanden. Erst mal meckern wie doof und unfunktional alles ist, nur weil die beigelegte Software nicht funktioniert (und man sich zum nutzen dieser sogar beim Hersteller via Mail registrieren muss).
Ich habe, als ich noch Windows nutzte, noch nie die zu Druckern und anderen Geräten (wie zum Beispiel Digitalkameras)  beigelegte Software installiert. Der Standardtreiber hat es bis jetzt immer gerissen, ohne viel Softwaregelumpe drum herum, welche noch Ressourcen frisst.

Und wenn ich einen WLAN Drucker kaufe, dieser eine WPS Taste hat, dann nutze ich diese auch verdammt noch mal… ohne wenn und aber. Es ist bedauerlich das der Hersteller das in seiner beigelegten Dokumentation nicht kund tut, das es so geht. Aber man kann sich als Benutzer doch auch seinen Teil denken, oder etwa nicht?
Ich vermute, die Benutzer sind zu bequem geworden. Erst mal die beigelegte Software installieren, ob sie benötigt wird oder nicht. Und wenn ein Fehler auftritt, ist natürlich erst mal die Software oder der Hersteller schuld. Wie so oft, der Fehler sitzt meist vor dem Rechner.

Bei läuft der Drucker wunderbar, ohne Hersteller Software und sich dort via Mail registrieren zu müssen und ohne zu „frickeln“. Es kann alles so einfach sein, wenn man nicht einfach blind den Herstellern vertraut.

Das zweite mal Postmodern Jukebox live

Gestern habe ich nun innerhalb von 12 Monaten mein zweites Postmodern Jukebox Konzert gesehen. Das letzte mal war ja im Mai vergangenen Jahres. Weil mich dieses Konzert so schwer begeistert hat, und ich diese Truppe mal in anderer Besetzung sehen wollte, fackelte ich Anfang des Jahres nicht lange, und holte mir für das diesjährige Konzert in Berlin ein Ticket.

Dieses mal fand das Konzert im Tempodrom statt. Ich war ja noch nie im „neuen“ Tempodrom, daher war ich in doppelter Hinsicht gespannt. Einmal auf das Konzert selber, und zum anderen auf den für mich neuen Veranstaltungsort.
Kenne ich das Tempodrom doch noch aus der Zeit vor dem Neubau, wo es ein Zirkuszelt war.

Skeptisch, sehr skeptisch war ich schon beim Kauf des Tickets, denn im Tempodrom gibt es nur „Bestuhlung“ Nix da mit Stehplatz. Alle müssen artig auf Stühlen Platz nehmen.
Um es vorneweg zu nehmen, ich fand die Stimmung hat darunter schon etwas gelitten. So richtig mitgehen konnte man in sitzender Haltung nicht. Und erst bei den letzten zwei Nummern, wo dann alle aufgestanden sind, wurde alles viel viel gelöster. Schade, wirklich.
Aber das soll nicht bedeuten das das diesjährige Konzert in Berlin schlecht war. Es warschon ein klasse Konzert.

Teile der Setlist (und leider auch Gags) vom letzten Jahr wurden übernommen, aber eben mit veränderter Besetzung.
Von den Gesangskünstlern vom letzten Jahr war nur Sara Niemitz dabei. Ich mag Sara Niemitz, sie zeigt immer so viel Spielfreude und Begeisterung bei den Postmodern Jukebix Nummern, das macht immer einen Heidenspaß da zuzugucken. Und eine klasse Stimme hat sie obendrein.

Aber Stimmtechnisch haben mir Dani Armstrong und Maiya Sykes im wahrsten Sinne des Wortes den Atem geraubt. Die Bandbreite und das Volumen das diese Frauen mit ihren Stimmen produzieren war echt faszinierend. Ich bin über das gesehene und gehörte immer noch hin und weg.
Dani Armstrong hat mit „Toxic“ von Britney Spears eine Hammerdarstellung abgeliefert. So wünsche ich mir einen Song für einen James Bond Film.  Hier ein Video der Nummer von diesem Abend. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke.
„Creep“ von Radiohead wurde von Maiya Sykes auf ein höheres Level gehievt. Ich mag den Song schon im Original, aber diese Umsetzung schlägt das Radiohead Original um Längen.

Gefreut habe ich mich, endlich auch mal Robyn Adele Anderson zu sehen und zu hören. Ich mag ihre Gestik und Mimik zu den Songs. Aber ich frage mich immer noch bei ihrer Einleitung zu „Thrift Shop„, ob sie wirklich deutsch kann oder ob das einstudiert war.

Den männlichen Gesangspart stellte dieses mal Blake Lewis, der auch durch die Show führte. Lewis wusste auch zu begeistern.  Vor allem wie er dann zu „Radioactive“ einen auf Beatbox machte, was er durchaus gut kann. War schon klasse die Nummer.

Aber laut ist es dieses mal gewesen finde ich. Vielleicht liegt das auch an meinen neuen Hörgeräten. Ich glaube mein rechtes Hörgerät ist da teilweise nicht mitgekommen, wenn Dani Armstrong und Maiya Sykes in sehr hohe Tonlagen abdrifteten (oh wie ich es geliebt habe). Da wurde der Ton dann doch arg verzerrt.

Die letzte Nummer vor der Zugabe war echt niedlich. Gespielt wurde „Sorry“ (von Justin Bieber… in der Version von Postmodern Jukebox aber eine echte Killernummer) , wo alle gemeinsam spielten und sagen, und da wurde dann ein kleines Mädchen von ca. neun Jahren aus dem Publikum geholt. Die Kleine war echt verdattert, sang aber artig den Refrain mit. ich fand das so goldig, ehrlich. Mir muss da allerdings irgendwas ins Auge gekommen sein, anders kann ich mir das aus den Augen rollende Tränchen in dem Moment nicht erklären.

Kann man mich dieses mal auf dem Abschlußbild sehen? Ich jedenfalls kann mich nicht entdecken, meine Arme sind wohl nicht lang genug:

 

Werde ich auch im nächsten Jahr zu Postmodern Jukebox gehen? Wahrscheinlich, denn es war ein echtes Erlebnis. Ganz anders als all die anderen vielen Konzerte anderer Künstler die ich bisher gesehen habe. das wäre dann mein drittes PMJ Konzert, und bekanntlich bin ich ja kein Freund von geraden Zahlen.
Na mal schauen.

 

Rohlinge

Seit Jahren schon versuche ich eine fast volle Spindel mit leeren CD Rohlingen zu verschenken. Aber keiner will die haben.

  CD Spindel

Was mache ich nur damit? Wegschmeißen bringe ich nicht über das Herz. Und warum will so etwas keiner mehr haben?

Meine erste Festbrennweite

In den letzten Tagen habe ich ein wenig mit meinem neuen Objektiv, meiner ersten Festbrennweite (25mm 1:1.8 für meine Olympus PEN), herumgespielt.

Es ist am Anfang schon etwas ungewohnt mit einer festen Brennweite zu fotografieren, und den Bildausschnitt am Objektiv so zurecht zu biegen wie man es gerne hätte. Man muss sich da schon selber dem Motiv nähern oder entfernen. Aber dabei denkt man genauer nach, was und wie man da fotografieren will. Vorteil der Festbrennweite ist, das sie recht Lichtstark ist.

Aber ich komme immer mehr auf den Geschmack.
Meine ersten Versuche sind eher so „Naja“.

  P3060028
P3030013
P3010007
P3060036
P3050016

Mal gucken was da noch so alles kommt und passiert.
Auf jeden Fall habe ich den Kauf des Objektivs noch nicht bereut.