Archiv für den Monat: Mai 2016

Live gesehen, Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox

So, es war endlich so weit. Ich habe das Musikprojekt Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox, welches mich seit einiger Zeit extrem begeistert, live gesehen. Also das Projekt, das aktuelle Pophits ins Gewand von Swing, Jazz und Soul presst.

Am gestrigen Mittwoch trat eine Formation des Projekts im Berliner „Huxleys neue Welt“ auf.  Mein lieber Schwan, im Huxleys war ich ja schon ewig nicht mehr. Der Eingang war an vollkommener anderer Stelle als ich gewohnt war. Es ist wirklich schon ein paar Jahre her das ich da mal war.
Ich kenne das Huxleys ja noch, da war da eine Rollschuhdisco, was in den 80’er Jahren war. Ja, nennt mich „alter Sack“. 🙂

Die Show war echt grandios, und ich habe genau das bekommen was ich erwartet habe. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich bin froh das ich einen Set erwischt habe, wo Cristina Gatti, Sarah Niemitz und Aubrey Logan die Sängerinnen stellten. Cristina Gatti hat einfach nur Stil und Klasse , Sarah Niemitz sieht man die Freude beim singen wirklich an, und Aubrey Logan ist eine wirklich gute Performerin die sogar Posaune spielt.
Gerne hätte ich noch Haley Reinhart gesehen, aber man kann nicht alles haben.

Den männlichen Gesangspart übernahmen Von Smith und LaVance Colley (welcher die Menge extrem gut auf touren brachte).
Ich spare es mir mal die anderen Musiker namentlich zu nennen. Zwei Bläser, ein Schlagzeug, ein Stand up Bass und natürlich ein Piano sind vertreten gewesen.  Quasi das volle Postmodern Jukebox Programm.
Als Special Guest war für zwei drei Nummern Annie Goodchild zugegen… und die Frau war echt überraschend. Die hatte die Menge auch im Griff, und wusste mit ihrer Stimme zu begeistern.

Ich war vollkommen aus dem Häuschen als gleich zu Anfang, nach LaVance Colleys Ansage und Vorstellung Cristina Gatti auf die Bühne kam, und „Bye bye bye“ von Nsync ins Mikrofon schmetterte. Hach, die Frau ist einfach nur Klasse!
Und wie alle drei Frauen dann meinen Postmodern Jukebox Favoriten „Burn“ von Ellie Goulding sangen… ich bin immer noch hin und weg.

LaVance Colley bleibt mir mit „Halo“ (Beyonce) und dem unsäglichen Titanic Song „My heart will go on“ von Celine Dion in Erinnerung, nur das halt das Postmodern Jukebox Cover drei Millionen mal besser ist. Believe me!

Von Smith ist mir durch seine Interpretation von dem Guns’n Roses Klassiker „Sweet Child o‘ mine“ angenehm aufgefallen. Im verlinkten Video ist jetzt Caysey Abrams zu sehen, den ich auch gerne gesehen hätte, aber die Interpretation von Von Smith ist schon große Klasse.

Unbedingt erwähnen möchte ich noch Sarah Reich, die Steptänzerin des teams. Mein lieber Schollie, die Frau steppt was weg. Und ist dabei immer am lächeln, egal wie anstrengend das ist.
Ganz großes Kino, das Step und Drum Battle das sie sich mit dem Schlagzeuger geliefert hat. Ich hätte niemals gedacht das man Steptanz so groß darbieten kann. Das war schon atemberaubend, und gab immer eine extra Portion Applaus von den Anwesenden.

Zum Finale gab es, als Rauswerfer, von allen gesungen Taylor Swifts „Shake it off„.
Aus die Maus. Mir taten nach fast zweieinhalb Stunden Konzert die Füße ein wenig weh. Aber das erlebte war wirklich großartig und unvergesslich. Ein tolles Team was da auf der Bühne stand. Ich werde noch lange an das Konzert denken, und hoffen Postmodern Jukebox mal irgendwann live wieder zu sehen.
Bis dahin bleibt mir ja der grandiose Kanal auf YouTube.

Auf das Postmodern Jukebox übliche Bild am Ende eines Konzerts habe ich es leider nicht geschafft.  🙁
Ich bin eben zu unscheinbar.

 

Berlin, what a wonderful crowd!!! We had so much fun, thank you for this magical night! #postmodernjukebox #PMJ #PMJtour

A photo posted by Postmodern Jukebox (@pmjofficial) on

Aber es war ein ganz überwältigender Abend.

Stunde des Staunens

Ich unterbreche meine Pause des Bloggens kurz für einen kleinen Bericht.
Denn ich habe am Samstag eine Zauberveranstaltung, namens „Stunde des Staunens“ besucht über die ich gerne kurz berichten würde.

Zaubern ist so eine Sache für sich. Als Kind hatte ich mal einen Zauberkasten. Aber ich erwies mich als zu tollpatschig und ungeschickt um da mit den beigelegten Tricks und Hilfsmitteln zu glänzen. Heute kann ich nur noch „machen das die Luft riecht“. Nichtsdestotrotz schaue ich mir im Fernsehen gerne mal was an, wenn da irgendwo mal gezaubert wird.
Und mal ehrlich, wer versucht dann nicht hinter dem Trick zu kommen, der dann vorgeführt wird, auch wenn einen Zauberei gar nicht interessiert?

Ich hatte am Samstag also die Gelegenheit einer solchen Veranstaltung beizuwohnen.
Die Stunde des Staunens findet im Berliner Ritz-Carlton an. Ein Grund mehr für mich da mal hinzugehen, denn ich war da noch nie in dem Nobelhotel. Es ist schon ein interessanter Bau. Ich möchte nicht wissen was da das günstigste Zimmerchen die Nacht kostet.

Aber ich bin ja nicht zum schlafen ins Ritz-Carlton gekommen…
Eingeleitet wird die Vorstellung von Sara Ritter (welche übrigens früher auch mal gebloggt hat… na erinnert sich noch wer an sie?), und nach einem Trick (sagt man das so?) hat sie dann an Fabian Weiss übergeben, der die Stunde wunderbar kurzweilig, interessant und amüsant gestaltet hat. Ich für meinen Teil hatte meinen Spaß, und ich habe nach kurzer Zeit interessanter Weise total vergessen darüber zu grübeln wie denn nun die einzelnen Tricks realisiert wurden… ich habe mich einfach dem vorgeführten hingegeben und mich überraschen lassen. Ich glaube das ist wirklich die bessere art eine solche Veranstaltung zu genießen.

Ich empfand es auch als sehr angenehm das die Veranstaltung in einem relativ kleinen Rahmen stattfindet. Ich habe nicht durch gezählt aber es waren , glaube ich, keine 30 Leute anwesend.
Und natürlich wird auch der eine oder andere Gast nach vorne geholt, bzw. zum mitmachen überredet. Ich denke die Bereitschaft in so einem kleinen Rahmen da vorne beim Zauberer zu stehen ist wesentlich größer als in einem Saal mit hunderten von Leuten.
Generell ist die Stimmung unter den Leuten sehr wichtig für das Gelingen eines guten Abends. Und es schien als ob ich dieses mal wirklich Glück gehabt habe, denn das Publikum hat wirklich gut „mitgearbeitet“. Das liegt aber auch der guten Arbeit mit den Leuten im Publikum durch Fabian Weiss und Sara Ritter.

Zwei Jahre machen die Beiden das schon. Und ich hoffe sie hören so schnell auch nicht auf, denn ich halte diese kurzweilige Veranstaltung für sehr sehenswert.
Ich denke mal, ich werde mir das noch mal ansehen, wenn ein neues Programm steht. Denn ich hatte an dem Abend meinen Spaß.

Wer Interesse hat, kann sich ja mal gerne auf www.stunde-des-staunens.de umsehen und evtl. sogar schon Tickets buchen. Die Beiden Akteure würden sich bestimmt freuen.

Ich mache dann mal weiter Blogpause.
Denkt daran, immer schön artig bleiben.