Archiv für den Monat: Januar 2016

Verschwörungstheorie, es gibt kein Wochenende

Werte Leser, ich bin da einer Verschwörung auf der Spur.
Denn es gibt kein Wochenende, man versucht da ganz groß was zu vertuschen.

Wenn ich mich Freitag Abends auf die Couch für ein Nickerchen hinlege, ist es dann beim Aufwachen schon Sonntagnachmittag. Sagt zumindest mein Kalender und die Uhr. Aber ich glaube dem nicht. Man gaukelt mir vor es gäbe einen Samstag, dabei existiert dieser nicht.

  Couching

Das ist ein ganz großes Ding dem ich da auf der Spur bin. Ich weiß nur nicht wer, bzw. welche Organisation oder Weltmacht da einen Nutzen von hat einem ein Wochenende vorzugaukeln. Ich bleibe da dran. Bis dahin bewahren Sie bitte Ruhe.

Nachwirkungen zu „Life is Strange“

Es ist eine Woche her seit ich das grandiose Spiel „Life is Strange“ auf meiner Playstation durchgespielt habe. Und immer noch beschäftigt mich dieses Spiel gedanklich sehr.

Das mich ein Spiel, ein Film oder ein Buch begeistert und mich dann im Anschluss tagelang noch gedanklich beschäftigt ist nichts neues bei mir. Aber das die Eindrücke so lange nachwirken hatte ich auch noch nicht. Ich meine, EINE WOCHE!!!!!

Es stimmt so vieles bei dem Spiel. Die Hauptcharaktere Max und Chloe sind so gut gezeichnet, das man mitleidet, und das Ende einen wirklich sehr lange beschäftigt. Zumindest das eine Ende der zwei zur Verfügung stehenden des Spiels, welches in meinen Augen als das einzig wahre Ende gilt. Immer und immer wieder denke ich an dieses eine Ende, und den Song der dazu gespielt wird („Spanish Sahara“ von Foals). Ich höre den Soundtrack zu dem Spiel immer und immer wieder… ich kann nicht genug davon bekommen. Der extrem gute Soundtrack ist einer der Dinge die dieses Spiel so gut machen. Da passt jedes Stück zu den aktuellen Momenten. Schade das es den kompletten Soundtrack nicht offiziell zu kaufen gibt.
Und wenn ich „Spanish Sahara“ höre, bekomme ich fast wieder Pipi in den Augen, eben weil es mich an dieses Ende erinnert. Ja, ich gebe zu, an zwei Stellen dieses intensiven Spiels kamen mir die Tränen. Und ich schäme mich dessen nicht.

Wie erwähnt, das mich Spiele begeistern und tagelang nachwirken ist mir nicht neu. So geschehen bei „Last of us“ und der ersten und zweiten Staffel von Telltales „the Walking dead“. Alles Spiele die einen stark an den zu spielenden Charakter binden. Aber eben das Erlebnis und die Erfahrung von „Life is Strange“ war doch extrem.

Ich habe am Sonntag angefangen „Wolfenstein – the New Order“ auf meiner Playstation zu spielen. Es mag ein tolles Spiel, ein toller Shooter sein… aber es verblasst irgendwie nachdem Spielerlebnis von „Live is Strange“. Schon verrückt, kommt jetzt die Phase wo ich Shooter nicht mehr spielen mag?
Ach ich weiß auch nicht. ich dimme lieber erst mal das Licht, setze meine Kopfhörer auf und höre (wieder einmal) den „Life is Strange“ Soundtrack.

Frust

Habe ich schon erwähnt das ich den Winter abgrundtief hasse?
Ich will das es endlich Frühling wird. Ich will endlich wieder Nachmittags auf dem Balkon sitzen, mit Kopfhörern auf und Musik hören. Ich bin diese Dunkelheit und Kälte leid. Ich will nicht mehr frieren, ich will Morgens unbekümmert in eine dünnere Jacke schlüpfen. ich will zum Feierabend nach Hause kommen, ohne Schnee- und Taudreck an den Schuhen.
Ich will wieder Fahrrad fahren!

  P1170006

Wie ich den Winter doch hasse!
Und all die Schneebilder die via Instagram und Twitter verteilt werden lassen meinen Hass auf diese unnütze Jahreszeit nur noch mehr wachsen.

Durchgespielt: „Life is Strange“

Ich habe mich seit langem mal wieder hingesetzt, und ein Spiel auf meiner Playstation 4 durchgespielt.

PS4 Controller

Life is Strange“ war dieses mal meine Wahl. Whow, das Spiel hat mich echt begeistert. Gut vier Tage habe ich für die fünf Episoden des Spiels benötigt. Pro Episode habe ich so ca. vier Stunden gebraucht. Und es waren echt kurzweilige Stunden.

Worum geht es in „Life is Strange“?
Man spielt die 18 jährige Maxine (kurz Max genannt), die an einer Uni in ihrem Heimatort, welchen sie vor vor fünf Jahren mit den Eltern verlassen hat, Fotografie studiert.
Max entdeckt das sie die Zeit für wenige Minuten zurückdrehen kann, und verhindert mit diesem „Talent“ auch gleich einen Mord an einem Mädchen auf der Schultoilette. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei dem Mädchen um die beste Freundin von Max aus Kindheitstagen, namens Chloe.
Max und Chloe machen sich auf die Suche nach der vor einiger Zeit verschwundenen Mitschülerin Rachel.

Das Spiel ist, wie eine Fernsehserie, in fünf Episoden angelegt. Jede Episode endet mit einem Cliffhanger, der dann zu beginn der nächsten Episode aufgelöst wird.
Die Möglichkeit die Zeit zu manipulieren ist raffiniert gemacht. Man kann ein Gespräch führen, und wenn dieses Gespräch nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, spult man die Zeit zurück und lässt das Gespräch in eine andere Richtung gleiten.
Das interessante ist, kleine Änderungen im Spiel, können Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Spiels haben. Man hat also mehrere Möglichkeiten wie man die gestellten Aufgabe gerade meistert (oder auch nicht).

Klingt so ähnlich wie die Spiele von Telltale, wo mich die zwei Staffeln von „the Walking Dead“ auch schwer begeistert haben. Und das ist es auch. Aber ich finde „Life is Strange“ ist da noch eine Klasse besser.
Ich habe richtig mit Max und Chloe mitgefiebert. Es gab fröhliche, und traurige Momente.

Leider gibt es kein Happy End, egal welches der zwei verschiedenen Enden man erspielt. Aber das ist in diesem Fall ok, zeigt es das man mit seinen Konsequenzen leben muss.
Gerade in der letzten Episode wird einem vor Augen geführt, das man nicht immer alles zum besten ändern kann, wenn man mit der Zeit herumspielt. Das Schicksal lässt sich nicht überlisten, und wenn… dann zu einem hohen Preis. Mehr sei nicht verraten.

Die Grafik ist nicht so der Brüller, alles ist wie in Aquarellfarben getaucht. Aber das ist sowas von egal bei dem Spiel, denn der Spielspaß, die Story und das Erlebnis als solches sind es die das Spiel einen so mitreißen.

Ich kann „Life is Strange“ wirklich jedem nur wärmstens empfehlen.
Das Spiel gibt es für Playstation, XBox und PC als Download, oder ab Freitag auch als Disc zu kaufen. Man macht mit dem Kauf wirklich nichts falsch.

Magnum Marathon beendet

Endlich habe ich alle acht Staffeln Magnum durch. Hat lange gedauert bei mir. Ich konnte mein Vorhaben, jeden Tag zwei Folgen, nicht ganz durchziehen. Ich war an vielen Abenden aufgrund der Überstunden einfach zu müde um da noch mal DVDs einzulegen.
Aber am Freitag habe ich endlich die letzte Folge der letzten Staffel gesehen.

Ja, es war wirklich schön wieder die Serie zu sehen, war sie für mich seinerzeit zur Erstausstrahlung in der ARD in den 80’ern eine der besten Serien. Zu köstlich waren immer die Reibereien zwischen Magnum und Higgins… sind es auch heute noch.

Auch der große Danbo hatte seinen Spaß, und überlegt schon ob ihm ein Schnauzbart stehen würde, so wie ihn Tom Selleck in der Serie trug.

  Danbo_Magnum

Alle acht Staffeln waren unterhaltsam, einzig alleine die achte Staffel hatte in meinen Augen den einen oder anderen Hänger. Ich glaube da merkte man das allen beteiligten bewusst war das die Serie eingestellt wird.
Die Folge „Eine Legende lebt“ („Legend of the lost art“) sollte eigentlich sehr amüsant war, war in meinen Augen aber nur langweilig. Vielleicht weil die Folge auf Teufel komm raus witzig sein sollte.  Hier wird damit kokettiert das Tom Selleck eigentlich für die Rolle von Indiana Jones vorgesehen war, er aber aufgrund seines Vertrages mit der Serie Magnum die Rolle nicht annehmen konnte.
Und in eben jener Folge zieht sich Magnum einen Hut über, greift sich eine Peitsche und ist auf der Suche nach einem ominösen Prisma. Es fallen viele viele Anspielungen auf die Indiana Jones Filme… für meinen Geschmack zu viele, so das die Folge eben nicht mehr amüsant oder gar spannend war.

Interessant fand ich, das ich mich gar nicht erinnern kann die siebte und achte Staffel je im TV gesehen habe. So gesehen war es auch kein Fehler mir die gesamten acht Staffeln auf DVD zu kaufen.

Aber jetzt habe ich erst mal wirklich genug von Serien, und mache eine große lange Pause bevor ich mich wieder eine neuen Serie widme.
Jetzt ist es erst mal zeit mich um die vielen ungespielten und nicht beendeten Spiele auf meiner Playstation zu kümmern.