Archiv für den Monat: September 2015

D*D, ein nutzloser inkompetenter Scheißladen von Lieferdienst

Vor kurzem habe ich mir ein neues Smartphone bestellt, das Moto X Play wer es genau wissen will, und dafür benötigte ich eine neue SIM Karte. Denn das Smartphone will mit einer Nano Sim Karte bestückt werden. Da ist nix mit der Karte vom alten Smartphone ins neue übernehmen, denn im alten Phone steckt noch eine Micro Sim Karte.

So habe ich bei meinem Mobilfunkanbieter angerufen, und um Zusendung einer Nanso Sim Karte gebeten.
Tage später fand ich eine Benachrichtigung des Lieferdienstes D*D an meiner Haustür vor. Man habe mich nicht angetroffen, und ich solle doch die kostenpflichtige Nummer anrufen und angeben wo, bzw. wann noch mal angeliefert wird. Alternativ könne ich dieses auch über deren Webseite im Internet machen.

So habe ich mich an den Rechner gesetzt, und versucht die Lieferung so zu legen das ich auch zu Hause anwesend bin. Nur doof das bei Eingabe der Paketnummer die Meldung erschien, diese Nummer sei der Datenbank unbekannt.
Da es schon recht spät war, Überstunden und so, habe ich dann wohl oder übel am nächsten Tag von Arbeit aus mit meinem Handy die kostenpflichtige Nummer angerufen.

Interessant war, das die Dame am Telefon in ihrer Datenbank sehr wohl meine Paketnummer sehen konnte. Demnach ist diese Lieferung von meinem Telefonanbieter, und soll nur gegen Unterschrift an mich persönlich angeliefert werden.
Ich schilderte der Dame das Problem das ich schwer vor 18 Uhr zu Hause sein kann, wegen Überstunden und so, und ich wünsche eine Lieferung am Samstag. Geht klar, sagte sie mir.

So, der Samstag kam und ich war zu Hause und wartete… und wartete… und wartete…
Am Nachmittag war mir das zu blöd, und rief noch mal die teure Hotline von D*D an. Dort erklärte mir man, das eine Lieferung an mich für heute nicht vorgemerkt sei, und diese am Montag (also heute) an mich erneut zugestellt wird.
Ich war auf 180. Aber ändern konnte ich daran erst mal nichts.

So schrieb ich folgende Mail an den nutzlosen Haufen von D*D:

Guten Tag,

am 22.09.2015 fand ich an meiner Haustür eine Benachrichtigung von Ihnen vor, das eine von mir erwartete Lieferung nicht zugestellt werden konnte. Es handelt sich um die Paketnummer P01234567890F.
Da ich aufgrund zu leistender Überstunden schwer vor 18 Uhr zu Hause sein kann, rief ich am Folgetag bei Ihnen an, um um eine Zustellung am darauf folgenden Samstag (26.09.2015) zu vereinbaren.
Mir war es nicht möglich den Paketnavigator im Internet zu benutzen, da die oben genannte Paketnummer nicht in ihrer Datenbank zu finden ist, was auch heute noch der Fall ist. Die Kollegin am Telefon konnte jedoch auf diese Paketnummer zugreifen, was in meinen Augen sehr merkwürdig ist.
Es kommt mir fast so vor, als ob Sie die Kunden dazu nötigen wollen, Ihre teure kostenpflichtige Nummer anzurufen!

Wie auch immer, ich war also an meinem freien Samstag den ganzen Tag zu Hause, aber es kam den ganzen Tag über kein Bote ihres Unternehmens mit meiner Lieferung!
Wissen Sie, ich bin sehr verärgert, da opfert man einen freien Tag an dem man so viel machen kann, weil man unter der Woche aufgrund der erwähnten Überstunden zu nichts kommt, um auf die Annahme einer erwarteten Lieferung zu warten, und dann passiert… nichts!
Ich fühle mich sehr verschaukelt von Ihnen.

Da diese Lieferung nur gegen meine Unterschrift abgegeben werden kann, ist eine Abgabe an einen Nachbarn auch nicht möglich.

Sollte noch die Möglichkeit bestehen die erwähnte Lieferung an mich zu senden (entweder nach 18 Uhr, oder zu mir auf Arbeit), so das ich meine Unterschrift leisten kann, bevor sie wieder zurück zum Absender geht, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung. Entweder via Mail, oder unter der Mobilfunknummer 0170 123 45 67.
Wie erwähnt, ich warte auf diese Lieferung… nun mehr schon eine Woche!
Ich werde keine kostenpflichtige Nummer mehr anrufen, von Arbeit aus schon gar nicht. Und ihr Navigator hilft mir bei der Paketnummer auch nicht weiter.

Mit freundlichen Grüßen;

Ich wartete also den heutigen Montag auf Arbeit ständig auf einen Anruf von denen, oder eine Mail.
Aber nichts kam.

Zum Feierabend zu Hause angekommen, fand ich dann wieder eine Benachrichtigung von D*D vor, man habe mich nicht angetroffen, und ich könne nach telefonischer Absprache meine Lieferung am nächsten Werktag in deren Depot abholen. Das Depot befindet sich am anderen Ende der Stadt. Vor deren Feierabend schaffe ich es unmöglich dahin, weil wegen meiner Überstunden und so.
Also lasse ich die Lieferung zurück an meinen Mobilfunkanbieter gehen.

Ehrlich, ich bin echt der Meinung das der Fehler auf deren Webseite bei EIngabe meiner Paketnummer bewusst herbeigeführt ist, damit man auch ja schön die teuren kostenpflichtigen Nummern anruft. Ich finde das eine Bodenlose Frechheit. Und das man dann die Sendung nicht zu dem vereinbarten Termin anliefert, setzt noch einen drauf!
Meinen freien Samstag habe ich mir irgendwie anders vorgestellt, als stur auf den Lieferdienst zu warten. Denn in der Woche komme ich ja zu nichts, weil wegen der Überstunden und so.

Ich habe heute noch mal bei meinem Mobilfunkanbieter angerufen. Dort meinte man zu mir, ich könne eine neue Sim Karte auch direkt im nächsten Shop von denen abholen.
Hallo? Warum sagt man mir das nicht vorher? Das hätte mir eine Menge Stress und Arbeit erspart!
Ich werde morgen versuchen dann eine neue Sim Karte im Shop zu ergattern. Da der Shop auch bis 20 Uhr auf hat, werde ich das auch schaffen… weil wegen Überstunden und so.

Alte Worte

Aufgrund voranschreitender Technik und Umstände in unserem Leben verschwinden so einige Worte mit denen man aufgewachsen ist. Das finde ich schade.

Wählscheibe ist zum Beispiel so ein Wort. Denn es gibt heute ja keine Telefone mehr mit einer Wählscheibe. Ich finde das Wort „Wählscheibe“ klingt irgendwie schön.

Noch so ein Wort was wir nicht mehr benutzen, ist der „Groschen“. Seit Einführung des Euros ist ja auch das Wort für das zehn Pfennig Stück verschwunden. Einzig und alleine in dem Sprichwort „ist der Groschen gefallen?“ existiert es noch. Groschen klingt auch schön.

Der Berliner sagte zum fünf Cent Stück früher meist „Sechser“. Ist / war das in in anderen Bundesländern auch so?

Gibt es schon ein Ersatzwort für die Centstücke?

Cent

Mir ist noch keines untergekommen. Wenn einer mehr weiß, bitte melden!

Begeisterung für Sport

Für sportliche Ereignisse kann ich mich nicht wirklich begeistern. Wenn eine Fußball WM stattfindet, will ich mich am liebsten in irgendein Loch verkriechen und warten bis der ganze Trubel um dieses blöde Spiel namens Fußball endlich vorbei ist. Um ehrlich zu sein, ich hasse Fußball.

Mit der Olympiade ist es ähnlich. Ich schaue es mir im TV einfach nicht an, weil da wenig Interesse meinerseits besteht.

Man kann hier jetzt quasi alle Sportveranstaltungen aufzählen die die meisten Menschen begeistern, von Tennis über Basketball bis hin zum (Eis)Hockey… sie interessieren mich nicht.

Mit einer Ausnahme, die aber wiederum nicht die meisten Menschen in Deutschland interessiert… Rugby!

Rugby schaue ich mir im Fernsehen, wenn es denn mal übertragen wird, recht gerne an. Ich verstehe das komplexe Regelwerk nicht in Gänze, aber ich weiß zumindest wie viele Punkte es für welche Aktion gibt und die wichtigsten Dinge die man so wissen muss.
Wenn der Schiedsrichter wegen einen Regelverstoß pfeift, dann weiß ich nicht wieso genau. Zu komplex ist da das Ganze.
Aber es macht unheimlich viel Spaß so einem Spiel zuzuschauen.
Es ist faszinierend dem ganzen zuzuschauen und zu folgen. Wenn eine Mannschaft versucht ins gegnerische Feld vorzudringen und den Ball dort abzulegen.

Derzeit findet in England die Rugby WM statt, und Eurosport überträgt einige Spiele der WM im Fernsehen. Zur letzten WM war da leider nichts von im Fernsehen zu sehen, sehr zu meinem Bedauern.
Und nun schaue ich mit Begeisterung jedes Spiel im Fernsehen was ich erwische.

Es muss so mitte ende der 90’er gewesen sein, wie ich durch Zufall bei einer Rugby WM in ein Spiel rein schaltete, und vor lauter Faszination nicht mehr weg schalten konnte. Seitdem freue ich mich, wenn ich jedes mal im Fernsehen ein Spiel erblicke. Egal wer da spielt.

Ich finde es bedauerlich das Rugby in Deutschland so ein Nischendasein fristet. Meines Erachtens hat Rugby mehr Stil und Klasse als das dröge Fußball.
Ein Fußballer würde auf einem Rugbyfeld wohl keine zehn Minuten bestehen. Wenn ich mir vorstelle, wie die Fußballer schauspielernder Weise nach einem Sturz oder Tritt drei Minuten jammern, sich ihr Bein halten, und dann weiterspielen, da kann ein Rugbyspieler nur lächeln.
Da wird nicht Geschauspielert. zumindest habe ich so etwas wie im Fußball noch nicht beim Rugby gesehen. Die Rugbyspieler bluten aus allen Löchern, spielen aber weiter. Wenn ein zwei Finger gebrochen sind, werden die getapet, und dann geht es wieder aufs Feld.
Das sind nicht solche Memmen wie die Fußballer… oder gar die Spieler beim American Football, die mit Helm und Körperpolster spielen… solche Pussies!
Und genau das finde ich beim Rugby am faszinierendsten.

Warum nur ist Rugby in Deutschland so unpopulär? Weil wir Deutschen darin so grottenschlecht sind und wir daher per se kein Interesse an dem Sport haben? Andere Nationen die gut im Fußball sind, sind auch Größen im Rugby. Wie zum Beispiel Frankreich und England.
Nun, ich finde das Schade. Aber wahrscheinlich hat der typische Deutsche keine Lust einen Sport zu verfolgen, in dem seine Heimmannschaft schlecht abschneidet. Ganz oder gar nicht denken die sich wohl.
Wie ich erfahren musste, hat die Deutsche Rugbymannschaft nur knapp den Einzug zur WM verpasst. Gesetz dem Fall es hätte mit der WM geklappt, ob das was am Interesse der Bevölkerung für Rugby geändert hätte? Man wird es wohl nie erfahren.

Ich versuche sogar für das Endspiel der Rugby WM am 31.10. ein paar Kollegen zum Rudelgucken bei mir zu bewegen. Stoße dabei aber nicht auf viel Gegenliebe. Bis jetzt hat nur ein Kollege fest zugesagt. Mal sehen ob da noch was daraus wird und wenigstens einer noch dazu kommt.

Und wenn ich schon beim Sport bin.
Ich habe heute mein sportliches Ziel für dieses Jahr erreicht.
Ich habe die eintausend Kilometer mit meinem neuen Fahrrad in diesem Jahr geknackt.

1000 km geknackt.

Für manch einen mag es unbedeutend sein. Aber ich freue mich wie ein Schneekönig über diese Leistung. Denn innerhalb noch etwas über drei Monaten quasi von null auf hundert (ich bin ewig nicht mehr so intensiv Fahrrad gefahren) diese Distanz zu schaffen, freut mich sehr.
Zwei Kollegen behaupten, ich sehe sogar ein wenig dünner aus. Ich weiß jetzt aber nicht ob das so dahergesagt oder ernst gemeint ist. Egal, die eintausend Kilometer fühlen sich saugut an. So viel bin ich noch nie in nur einem Jahr gefahren, geschweige denn in nur dreieinhalb Monaten.

Lächeln

Bedingt durch meine jetzt zu leistenden vielen Überstunden und dem Druck Stückzahlen zu liefern auf Arbeit, sitze ich meist recht fertig und kaputt in Bus und Bahn, wenn so gegen 17 Uhr nach Hause fahre (sofern ich nicht das Fahrrad für den Arbeitsweg nehme). Da bin ich ja auch schon gut 13 Stunden auf den Beinen, also sei es mir gegönnt das ich da müde bin.

Die einzige Aufmunterung die ich dann in Bus und Bahn habe, ist die Musik die ich mir dann via Smartphone und Kopfhörern auf die Ohren gebe.
Aber letztens da musste ich echt lächeln.

Da stieg so eine junge Mutti mit Kinderwagen in den Bus. Der kleine Junge der im Kinderwagen saß, ich schätze ihn so um die zwei Jahre, eher jünger, war echt niedlich.
Der lächelte alle Leute an. Dieses herzergreifende Lächeln das nur kleine Kinder drauf haben.
Da musste ich auch lächeln, egal wie müde und geschafft ich in dem Moment war. Das lächeln des kleinen Jungen hat mich in dem Moment echt alles vergessen lassen.

Es ist schon faszinierend, wie kleine Babys das so drauf haben. Wenn die lächeln kann doch keiner vorbeigucken. Wer da noch missmutig gestimmt ist, ist mit Sicherheit ein Psychopath und sollte mit Vorsicht zu genießen sein.

Übrigens, die Kollegen nölen mich auf Arbeit alle immer voll, ich solle doch mal lächeln. Meine gewohnten grimmigen Gesichtszüge habe ich wohl von meiner Mutter geerbt. Die schaut auch immer recht grimmig, obwohl sie ja eine liebe Frau ist.
Ich sage dann den Kollegen immer, das ich mir lächeln im Gesicht wehtut, da da Muskeln bewegt werden, die mein Gesicht sonst gar nicht kennt. Gesichtsmuskelkater… auch ein schönes Wort!  🙂

Aber wie das Bild hier beweist, ich kann auch lächeln:

Lächeln

Soviel zum Thema lächeln. Und Ihr so?

Leere Teller

Auf Instagram poste ich ab und an mal einen leeren Teller meines aktuellen Mahls.
Nicht wenige fragen nach oder wundern sich wieso leere Teller, und nicht das Essen was sich kurz zuvor auf dem Teller befunden hat gepostet wird.

Nun, ganz einfach. Tolle Bilder vom Essen macht da ja nahezu jeder. Aber wer fotografiert schon den Teller wenn er aufgegessen hat? Bis jetzt bin das ja wohl nur ich! 😀

So wie gestern, wo es Currywurst mit Röstzwiebeln und Nudelsalat gab!

  Leerer Teller

Hey, vielleicht schaffe ich da ja einen neuen Trend? 😀