DDR Fernsehen

Auch in West Berlin konnte man, als die DDR noch existierte, das dortige DDR Fernsehen empfangen.
Es war „anders“ als das was einem im „West- Fernsehen“ geboten wurde. In West Berlin konnten wir „das Erste“, das ZDF, das dritte Programm vom SFB (Sender Freies Berlin) und dem NDR empfangen. Vier Sender also um sich berieseln zu lassen, und eben die zwei Sender aus der DDR, DDR1 und DDR2.

Man darf nicht vergessen, damals gab es keine 24 Stunden Dauerbeschallung. Morgens, bzw. Vormittags wurde angefangen zu senden, und spät Abends war Sendeschluss. Sendeschluss heißt es wurde ein Testbild mit einem piepsenden Dauerton gesendet. Kennt heute auch keiner mehr. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Meine in der DDR sozialisierten Kollegen waren ganz überrascht als ich erwähnte das ich auch ab und an mal das DDR Fernsehen eingeschaltet habe. Nach wie vor scheinen sie mich für einen unbelehrbaren Wessi zu halten, der per se alles aus der DDR ablehnt, und demzufolge auch kein DDR Fernsehen geguckt hat. Ist dann für sie immer wieder überraschend wenn ich gegen diese Denkweise Dinge erzähle.

So geschehen eben auch als ich von meinen damaligen Erlebnissen / Erfahrungen mit dem DDR Fernsehen berichtete.
Wie eingangs erwähnt, das DDR Fernsehen war, aus meiner Westsicht, eben anders als das gewohnte „Westfernsehen“.
Gerne habe ich im DDR Fernsehen immer die Olsenbande gesehen, die später auch vom ZDF eingekauft wurde aber unglücklich synchronisiert wurde. Die Synchronisation der DDR war einfach um längen besser. So ist die die ZDF Fassung von der Olsenbande auch gnadenlos gefloppt. Zu Recht muss ich da sagen.

Das Kinderfernsehen war recht erträglich. Gerne habe ich das Sandmännchen geschaut. Lediglich wenn da so eine Kindergartengruppe gesungen hat, musste ich wegschalten. Das war im höchsten Maße unerträglich für mich… schon als Kind.
Lolek und Bolek lief da auch recht häufig, oder Adolar und seine Reisen in den Weltraum. Das habe ich, als Kind immer gerne gesehen.

Und dann gab es da so eine merkwürdige Sendung, wo sich Schulklassen gegeneinander sportlich gemessen haben. „Mach’s mit, mach’s nach, mach’s besser“ hieß die Sendung. Das fand ich als Kind aus unerfindlichen Gründen auch immer recht interessant.

Später entdeckte ich dann das es zu Feiertagen immer eine Sendung namens „erotisches zur Nacht“ gab. Das war für mich als damaligen pubertierenden Jugendlichen immer… äh recht Interessant! Aus heutiger Sicht ist das dort gezeigte alles Pillepalle. Die Kids zeigen sich heute weitaus schärfere Bilder und Videos auf dem Schulhof herum. Nun ja, die Zeiten ändern sich. Gemessen daran das es so etwas in der Form im „Westfernsehen“ nicht zu sehen gab, war es doch eben… äh interessant!  :-)

Die Nachrichten des DDR Fernsehens habe ich nie (bewusst) gesehen. Das hat mich nie so recht interessiert.
Woran ich mich aber recht gut zurückerinnere, war der Besuch von Ronald Reagan in West- Berlin, wo es in der Stadt auch zahlreiche Demonstrationen gegen den Besuch des damaligen US Präsidenten gab, die auch leider voller Gewalt seitens der Demonstrierenden war. Reagan war ja sehr umstritten.
Wenige Wochen zuvor ist in der DDR irgendwas vorgefallen, was im Westfernsehen medial groß aufbereitet wurde, und es immer wieder Berichte und Sondersendungen gab. Ich weiß nicht mehr genau was da vorgefallen ist.
Als die Demonstrationen zum Reagan Besuch in West- Berlin stattfanden, hat das DDR Fernsehen im Gegenzug pausenlos darüber berichtet, und immer wieder die sich mit der Polizei prügelnden Demonstranten gezeigt, wo in der Berichterstattung die Polizei gar nicht gut bei weg gekommen ist. Mir war damals als jugendlicher schon klar das das eine Retourkutsche der DDR auf die Berichterstattung der Geschehnisse in der DDR Wochen vor dem Reagan Besuch war. Ärgert mich jetzt, das ich nicht weiß was damals der Grund war, weshalb die Westmedien da ständig drüber berichtet haben.

Ha, und an eines erinnere ich mich gerne zurück. Die DDR hat ja gerne Militärparaden aufgeführt, und diese auch übertragen.
Ich zappte mich eines Tages durch das Programm, und blieb bei so einer Parade hängen. das war so irrwitzig was ich gesehen habe, das ich da nicht wegschalten konnte. Wie so ein Unfall, man will nicht hingucken, schaut dann aber doch fassungslos hin.
In diesem Fall fuhr eine offene Limousine mit zig Mikrofonen bestückt eine lange Reihe von Soldaten ab. In der Limousine stand ein hochdekorierter General, dem seine Brust über und über mit Orden behangen war. Das der General aufgrund des Metalls an seiner Kleidung nicht vornüber gefallen ist, hat mich sehr gewundert. Die Limousine fuhr also die Reihen der Soldaten ab, und machte ab und an vor einer Gruppe halt. Dann sprach der General auf Russisch irgendwas in seine zahlreichen Mikrofone und dann fuhr der Wagen, untermalt von Marschmusik, weiter bis zur nächsten Gruppe, wo sich das Schauspiel wiederholte.  Immer und immer wieder.
Das war so bescheuert und verrückt, das ich da echt einen Lachflash bekommen habe, den ich lange nicht stoppen konnte. Das wirkte so bizarr auf mich.

Ja, das sind so meine Erinnerungen an das DDR Fernsehen, die ich so als West- Berliner habe. Es war irgendwie unterhaltsam, gerade für mich als Kind und später als Jugendlicher.

Ein Monat ohne McDonalds

Ich habe mir ja vorgenommen nicht mehr so häufig bei McDonalds zu essen. Es ist mir einfach zu teuer. Oder anders formuliert, wenn ich meine zwei Burger bei McDonalds in Döner umrechne, dann schneidet da der Döner um Längen besser ab.
Und so kommt es, das ich seit geraumer Zeit nur noch einmal im Monat anstatt einmal die Woche bei McDonalds essen bin.

Den ganzen Juni über habe ich den Burger Schnellbrater gar nicht aufgesucht, was wohl seit Jahren schon lange nicht mehr passiert ist.
Also drin war ich schon bei McDonalds, und zwar heute, habe den Laden aber dann verlassen.

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Das kam so, ich hatte nach Feierabend (der wieder etwas später geworden ist) so gar keine Lust noch irgendwas zu machen in der Küche. Und da ich den ganzen Juni über nicht bei McDonalds war, dachte ich mir das ich am letzten Juni- Tag den Laden aufsuchen kann. Und so habe ich auf dem Heimweg kurz einen Zwischenstopp bei McDonalds eingelegt. Wie ich die Tür öffnete, wäre ich am liebsten wieder rückwärts rausgestürmt. Denn die Schlange am Thresen sah etwas sehr lang aus für meinen Geschmack. Aber das war mir da etwas egal, denn ich hatte hunger.

Also stellte ich mich an. Zwei Kassen waren offen. An einer Kasse wurde ein Pärchen bedient, und an der anderen Kasse war gerade ein Vater mit seinem kleinen Jungen am Menu auswählen.
Ich mag ja kleine Kinder, aber den Jungen hätte ich am liebsten die Leviten gelesen. Der konnte sich partout nicht entscheiden was er essen wollte, und was er als Spielzeug zu der Juniortüte haben möchte. Ein Eis sollte der Junge auch bekommen, und auch hier wusste er so recht nicht was er wollte. Das zog sich endlos hin, ungelogen minutenlang. Und der Verkäufer war auch eine Schnarchnase hoch drei.
Wieso fängt man erst an zu überlegen was man möchte, wenn man an der Reihe an der Kasse ist, und nicht während man ansteht und die vielen Leute vor einem bedient werden? Ich verstehe das nicht.
Ehrlich, der nicht gerade entscheidungsfreudige Bengel hat mich aggressiv gemacht.

An der anderen Kasse, wo das Pärchen bedient wurde, ging es die ganze Zeit über überhaupt nicht weiter. Die standen da und warteten minutenlang bis ihre Bestellung komplettiert wurde. Wieso wurde während dessen nicht ein weiterer Kunde bedient? Auch an dieser Kasse bediente eine extreme Schnarchnase. Ich glaube die zwei an der Bedienung müssen verwandt miteinander sein.

Mir wurde das echt zu blöd, und habe dann nach endlosen hungrigen Minuten den Laden verlassen.
So bin ich dann hungrig zu meinem favorisierten Supermarkt gefahren, und habe mir da an der Fleischtheke eine Fleischpfanne gekauft, die ich mir dann zu Hause warm gemacht habe.

Aber sauer bin ich immer noch. Über den kleinen Jungen der sich partout nicht entscheiden konnte, und die lahmarschige Bedienung bei McDonalds. Das was da einem geboten wurde, ist weit entfernt vom Begriff Schnellrestaurant.

Allgemeine Frage zum Gebaren mancher homosexueller Männer

Ich habe eine Weile überlegt ob ich diesen Beitrag schreiben soll, denn schnell ist die Homophobie Keule geschwungen, und es wird evtl. auf mich eingeprügelt.
Um es gleich vornweg zu nehmen, ich habe nichts gegen Homosexuelle. Kein Aber. Punkt und aus!
Wenn sich zwei Menschen lieben, dann lieben sie sich eben. Ob nun Mann Frau, oder Mann Mann oder Frau Frau, das ist (mir) egal. Hauptsache sie lieben sich, das ist doch das wichtigste, und Liebe ist doch was wunderbares.
Ich war vergangene Woche Freitag / Samstag doch positiv über die Nachricht überrascht das der oberste Gerichtshof der USA die gleichgeschlechtliche Eheschließung für das ganze Land erlaubt hat. Hätte ich offen gestanden so von den USA gar nicht erwartet. Tja, man wird immer wieder überrascht.

Ich selbst halte mich für einen recht toleranten Menschen, eben auch tolerant homosexuellen Menschen gegenüber. Jedoch gibt es eine Situation wo sich mir die Fußnägel aufrollen.
Wieso müssen einige homosexuelle Männer oftmals so tuntenhaft tun, oder ihre homosexuelle Seite akustisch so herauskehren? Ich meine dieses Tuckenhafte (soll jetzt nicht bösartig gemeint sein) wie man es zum Beispiel in dem Film „der Schuh des Manitu“ hören kann. Ich kann dieses Gebaren nicht ab, da bekomme ich eine Gänsehaut. Besagter Film mag ja witzig sein, aber mir ging der Tonfall und das Gebaren des Charakters Abahachi doch sehr auf den Keks. Ähnlich ergeht es mir zum Beispiel auch, wenn ich jemanden sächseln höre. Es gibt Laute und Tonarten, die kann ich partout nicht hören ohne innerlich zu zucken.

Gibt es ein ungeschriebenes Gesetz wonach eine gewisse Anzahl von homosexuellen Männern so tuntenhaft tun müssen? Kann man als Mann nicht homosexuell sein und sich normal geben, ohne so extrem aufzudrehen?
Ich glaube ich bin da nicht der einzige dem es so geht. Irgendwie bin ich der Meinung, das die Männer die sich so geben, der Schwulenbewegung nicht gerade einen großen Dienst erweisen. Sie wollen doch akzeptiert werden, aber kann man von der Allgemeinheit akzeptiert werden wenn man so ins extreme rutscht? Oder ist das bewusst provoziert? Wenn ja, dann unterstützt das ja meine Theorie das dieses gebaren nicht gerade hilfreich für die Schwulenbewegung ist.

Ach ich weiß auch nicht. Kann mir evtl. jemand erklären was es mit dem Tuckenhaften auftreten mancher homosexueller Männer auf sich hat?

Nachlese

Was ich der werten Leserschaft ja noch gerne zeigen wollte…

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…die Bilder die meine jüngsten Nichten mir zum Geburtstag am vergangenen Dienstag gemalt haben, und worüber ich mich sehr gefreut habe. Am meisten darüber das die Kleinen nicht vergessen haben das die Minions hoch im Kurs bei mir stehen!  😀

Sporteln

Momentan geustert ja das Thema Bundesjugendspiele durch sämtliche Medien, weil eine (in meinen Augen übervorsorgliche) Mutter eine Petition gestartet hat die Bundesjugendspiele abzuschaffen. Diese Mutter begründet die Abschaffung damit, weil diese Spiele diese / einige Schüler demotivieren und unter sozialen Druck setzen.
Gemeint ist wohl, das die Schüler die nur eine Teilnahmeurkunde bekommen, nicht jedoch eine Sieger- oder Ehrenurkunde, sich ausgegrenzt oder gemobbt fühlen würden eben weil sie schlechter sind als andere. Hauptgrund ist wohl, das eben nur die Namen der besten in der Schule öffentlich aufgerufen, die anderen aber nicht erwähnt werden.

Bei allem Respekt, aber das ist so ein Blödsinn. Ich selbst fand die Bundesjugendspiele nicht so der Knaller, wie den Sportunterricht im allgemeinen. Sport war schon immer ein doofes Fach. Habe aber dennoch jedes mal teilgenommen. Auch wenn mir von Anfang an bewusst war das ich nie eine Siegerurkunde bekommen werde. Ich habe mitgemacht. Ein klein wenig schwang immer die Hoffnung mit, wenigstens dieses mal doch eine Urkunde zu bekommen, und damit meinte ich nicht die Teilnahmeurkunde.

Sportler_Andi

Wenn jetzt von Eltern behauptet wird Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt, oder gar dem Mobbing ausgesetzt, weil die Anforderungen der Bundesjugendspiele nicht schaffen, dann würde ich mir als Elternteil mal an die Nase fassen und überlegen warum das so ist.
Selbst wenn die Kinder nicht die Sportskanonen sind, halte ich es für sinnvoll das sie gerade deshalb an dieser Veranstaltung teilnehmen. Ist es doch ein Ansporn beim nächsten mal besser zu sein, und sich mehr anzustrengen. Da wird doch der Ehrgeiz geweckt. Und selbst wenn das Kind nicht so gut abschneidet, es lernt etwas für das Leben… es wird einem nichts geschenkt, und das Leben ist kein Ponyhof. Dafür ist das Kind in anderen Dingen gut.

Ich war in Mathe auch nicht gerade der hellste, aber meine Eltern wären nie auf die Idee gekommen deswegen Mathe zu verbieten, nur weil ich dieses Fach gehasst habe wie die Pest, und mich die Mathe- Asse der Klasse mit meiner Matheschwäche aufgezogen haben.

Man Kinder nicht vor allem bewahren was, in ihren Augen schlimm ist. Ein Kind muss auch lernen das es da durch muss. Später im Berufsleben kann es zum Beispiel auch nicht den Sitzungen fernbleiben, nur weil die anderen die eigenen Vorschläge nicht akzeptieren.

Meine Meinung zum Thema. Und wie schaut es bei Euch aus?