Fotoprojekt Musiktitel der Rock- und Popmusik: Februar – Spider Murphy Gang „Skandal im Sperrbezirk“

So, zweiter Teil meines persönlichen Fotoprojekts für das Jahr 2016.
Für den Februar habe ich „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang gewählt.

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Das Lied ist eines aus meiner frühen Teenagerzeit. Die Neue Deutsche Welle war da gerade am laufen. Ich habe „Skandal im Sperrbezirk“ schon länger nicht mehr gehört. Letztens wurde es im Zufallsmodus beim wiedergeben meiner gesamten Musiksammlung gespielt, und ich war höchst überrascht das ich den kompletten Text noch kannte und im stillen für mich wiedergeben konnte. Tja, manche Dinge vergisst man eben nicht so leicht.
Der Danbo hat dann natürlich gleich versucht die im Lied erwähnte Nummer anzurufen, aber vielleicht hätte ich ihm sagen müssen das er die 080 vorwählen muss.

Päckchen und Essen

Vor zwei Tagen stand eine Botin vom Hermes Lieferdienst vor der Tür meines Wohnhauses, just in dem Moment als ich von der Arbeit nach Hause kam. Die Botin fragte ob sie eine Lieferung für eine Nachbarin bei mir abgeben könnte. Was sollte ich sagen, wo ich da schon mal an der Tür stand? Ich willigte also ein. Außerdem ist man ja nett, und die Nachbarn hier im Haus nehmen ja auch immer für mich Lieferungen an, wenn ich mal nicht an die Packstation liefern lassen.

Die Hermes Botin hinterließ eine Nachricht im Briefkasten der Nachbarin, das ihre Lieferung bei mir hinterlegt wurde.
Und so wartete ich den Nachmittag auf ein Klingeln an meiner Wohnungstür. Aber es klingelte niemand. Ist auch immer doof, da weiß man nie wann man in Bett gehen oder für längere Zeit ins Bad / auf dem Klo verschwinden könnte… denn es könnte ja noch an der Tür klingeln. Aber wie erwähnt, es klingelte keiner an der Tür.

Am nächsten Tag fragte ich die Kollegen, wie ich das am besten machen könnte mit der bei mir liegenden Lieferung der Nachbarin. Soll ich die Lieferung bei ihr abgeben, gleich wenn ich nach Hause gekommen bin, oder soll ich erneut warten ob es an meiner Tür klingelt.
Natürlich wurde ich gefragt ob die Nachbarin attraktiv sei… nein ist sie nicht… sie ist deutlich weit über dem Renteneintrittsalter… sehr deutlich drüber. Aber sie könne mir ja für das Päckchen annehmen ja was zu Essen machen, so wurde dann im Spaß behauptet.
Ok, das mit dem Essen hatte was. Essen zieht bei mir fast immer.  😀

Ich entschied mich dann gleich nach Feierabend bei der Dame zu klingeln, und die Lieferung abzuliefern. Und ganz ehrlich, ohne Hintergedanken auf ein Mittagessen. :-)
Ich bin ja nicht so.

Also die Lieferung habe ich abgegeben, und ich hatte für den Nachmittag dann meine Ruhe.
Aber ganz ehrlich, selbst wenn ich was zu Essen angeboten bekommen hätte, ich hätte abgelehnt.
Um es mal mild auszudrücken, das Erscheinungsbild der Frau und der Wohnung war doch etwas verlottert. Ich glaube von da möchte ich nichts zu Essen haben.

Die Kollegen haben aber auch merkwürdige Ideen… also ehrlich!

Verschwörungstheorie, es gibt kein Wochenende

Werte Leser, ich bin da einer Verschwörung auf der Spur.
Denn es gibt kein Wochenende, man versucht da ganz groß was zu vertuschen.

Wenn ich mich Freitag Abends auf die Couch für ein Nickerchen hinlege, ist es dann beim Aufwachen schon Sonntagnachmittag. Sagt zumindest mein Kalender und die Uhr. Aber ich glaube dem nicht. Man gaukelt mir vor es gäbe einen Samstag, dabei existiert dieser nicht.

  Couching

Das ist ein ganz großes Ding dem ich da auf der Spur bin. Ich weiß nur nicht wer, bzw. welche Organisation oder Weltmacht da einen Nutzen von hat einem ein Wochenende vorzugaukeln. Ich bleibe da dran. Bis dahin bewahren Sie bitte Ruhe.

Nachwirkungen zu „Life is Strange“

Es ist eine Woche her seit ich das grandiose Spiel „Life is Strange“ auf meiner Playstation durchgespielt habe. Und immer noch beschäftigt mich dieses Spiel gedanklich sehr.

Das mich ein Spiel, ein Film oder ein Buch begeistert und mich dann im Anschluss tagelang noch gedanklich beschäftigt ist nichts neues bei mir. Aber das die Eindrücke so lange nachwirken hatte ich auch noch nicht. Ich meine, EINE WOCHE!!!!!

Es stimmt so vieles bei dem Spiel. Die Hauptcharaktere Max und Chloe sind so gut gezeichnet, das man mitleidet, und das Ende einen wirklich sehr lange beschäftigt. Zumindest das eine Ende der zwei zur Verfügung stehenden des Spiels, welches in meinen Augen als das einzig wahre Ende gilt. Immer und immer wieder denke ich an dieses eine Ende, und den Song der dazu gespielt wird („Spanish Sahara“ von Foals). Ich höre den Soundtrack zu dem Spiel immer und immer wieder… ich kann nicht genug davon bekommen. Der extrem gute Soundtrack ist einer der Dinge die dieses Spiel so gut machen. Da passt jedes Stück zu den aktuellen Momenten. Schade das es den kompletten Soundtrack nicht offiziell zu kaufen gibt.
Und wenn ich „Spanish Sahara“ höre, bekomme ich fast wieder Pipi in den Augen, eben weil es mich an dieses Ende erinnert. Ja, ich gebe zu, an zwei Stellen dieses intensiven Spiels kamen mir die Tränen. Und ich schäme mich dessen nicht.

Wie erwähnt, das mich Spiele begeistern und tagelang nachwirken ist mir nicht neu. So geschehen bei „Last of us“ und der ersten und zweiten Staffel von Telltales „the Walking dead“. Alles Spiele die einen stark an den zu spielenden Charakter binden. Aber eben das Erlebnis und die Erfahrung von „Life is Strange“ war doch extrem.

Ich habe am Sonntag angefangen „Wolfenstein – the New Order“ auf meiner Playstation zu spielen. Es mag ein tolles Spiel, ein toller Shooter sein… aber es verblasst irgendwie nachdem Spielerlebnis von „Live is Strange“. Schon verrückt, kommt jetzt die Phase wo ich Shooter nicht mehr spielen mag?
Ach ich weiß auch nicht. ich dimme lieber erst mal das Licht, setze meine Kopfhörer auf und höre (wieder einmal) den „Life is Strange“ Soundtrack.

Frust

Habe ich schon erwähnt das ich den Winter abgrundtief hasse?
Ich will das es endlich Frühling wird. Ich will endlich wieder Nachmittags auf dem Balkon sitzen, mit Kopfhörern auf und Musik hören. Ich bin diese Dunkelheit und Kälte leid. Ich will nicht mehr frieren, ich will Morgens unbekümmert in eine dünnere Jacke schlüpfen. ich will zum Feierabend nach Hause kommen, ohne Schnee- und Taudreck an den Schuhen.
Ich will wieder Fahrrad fahren!

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Wie ich den Winter doch hasse!
Und all die Schneebilder die via Instagram und Twitter verteilt werden lassen meinen Hass auf diese unnütze Jahreszeit nur noch mehr wachsen.