Neuer Rechner – Inkubus 300µ Kreator

Seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken meine Rechnerkonfiguration wieder aufzurüsten. Das ist zwar nicht notwendig, denn seit ich Linux / Ubuntu nutze und mit / auf dem PC nicht mehr spiele (dafür habe ich ja meine zwei Playstation) läuft auch die alte Konfiguration super. Aber ich wollte mal wieder was neues. Und wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe…

Eigentlich hatte ich den Gedanken eines neuen Rechnersetups schon fast verdrängt, da habe ich beim Technikfaultier den Inkubus gesehen.
Boah sieht der Rechner geil aus, so mein Gedanke.  Eigentlich bin ich ja nicht so der Freund von fertig gekauften Rechnern. Lieber suche ich mir die Hardware selber aus, und bastel das Ding dann zusammen. Ich bin damit in den letzten Jahren gut gefahren, besonders in der Zeit wo ich noch unter Windows am PC gespielt habe.

Aber der Inkubus sieht richtig gut aus. Er ist klein, und sehr sehr leise. Und man kann ihn farblich nach seinen Wünschen fertigen lassen. Der Preis für so einen Inkubus ist schon eine stolze Ansage, meiner hat 1550,- Euro gekostet, aber man darf nicht vergessen das er in Handarbeit nach seinen Wünschen zusamen gebaut wird und man am Ende dann ein edles Designstück erhält. Und da ich derzeit etwas Geld über hatte, habe ich mir den Inkubus 300µ Kreator bestellt.
Zuvor hatte ich an den Herstellern noch die eine oder andere Frage, die auch recht zügig via Mail beantwortet wurden. Man nimmt sich also Zeit für seine potentiellen Kunden, was sehr löblich ist. Macht auch nicht jeder Hersteller.

Also den Rechner farblich nach meinen Wünschen zusammengestellt, noch mal 8GB Speicher obendrauf gepackt, und die Bestellung dann abgeschickt.
Nun hieß es, ab Überweisung, zwei Wochen warten. So lange dauert es bis der Rechner fertig ist. Bei der Bestellung habe ich jedoch angegeben das der Rechner zu einem Samstag geliefert werden soll, wenn möglich. Denn da bin ich zu Hause. Ich wollte nicht das so etwas teureres wo anders abgegeben wird, oder ich ein zwei Tage später zum Postamt stiefeln muss um die Lieferung abzuholen.

Leider wurde ich kurz vor dem Liefertermin von Inkubus darüber informiert das die Anlieferung sich aufgrund von Hardwareproblemen verzögert. Wenn ich weiterhin darauf bestehe, wird der Rechner dann eben am darauffolgenden Samstag geliefert, was ich bestätigte.
Also eine Woche länger warten. Aber das ist nicht so schlimm.

Am Dienstag Nachmittag klingelte es an meiner Tür, und ein Paketbote begehrte Einlass. Ich habe mir nichts weiter gedacht, aber zu meiner Überraschung war es das Paket von Inkubus. Da hat es mit der terminlichen Zustellung zum Samstag nicht geklappt, aber ich war ja zum Glück zu Hause, und konnte das Paket annehmen.

  Inkubus

Sogleich habe ich mich an die Inbetriebnahme des Rechners gemacht. Was sich wider Erwarten als nicht so leicht erwies.
Denn ich wollte mein Linux / Ubuntu so installieren das das System und die Bootpartition auf der SSD Festplatte liegen, und das /home Verzeichnis dann auf der normalen Festplatte.
Doch wie so oft wenn ich Ubuntu auf einem UEFI System installiere, klappt so vieles nicht auf Anhieb. Warum auch immer.
Interessanter Weise erkennt das UEFI Bios nicht die SSD Platte im AHCI Modus, so das ich da erst mal den IDE Modus aktivieren musste. Aber dann lief es. War ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis.

Nun rennt mein neues System aber wie Sau. Und ich bin hoch zufrieden mit dem Kauf.
Das schöne ist, der Inkubus ist so leise, jetzt macht das Musik hören am Rechner wieder richtig Spaß. Mit dem alten Rechner und seinen drei verbauten Lüftern, war Musik hören eher nicht so der Bringer. Schon gar nicht Abends, wenn ich auf Rücksicht auf die Nachbarn meine Musik immer etwas leiser stelle. Aber jetzt… einfach herrlich.

Nun bin ich mal gespannt wie sich der Rechner jetzt im Alltag macht.

Figur und Fahrrad fahren

Diese meine aktuelle Fahrrad Saison (2016) läuft sehr erfolgreich für mich. Ich stehe derzeit kurz vor der Vollendung der 1000 gefahrenen Kilometer in diesem Jahr. Es sind noch keine 40 Km bis dahin, das habe ich an nicht mal zwei Tagen geschafft.

Ja, Fahrrad fahren macht mir unheimlich viel Spaß. Ich bereue in keinster Weise das Auto verkauft zu haben, und dann im Sommer an schönen Tagen das Rad zu nehmen um zur Arbeit zu kommen. Natürlich hätte ich das Auto behalten können, nur dann hätte zu 99,7% die Faulheit gesiegt, und ich wäre so gut wie nie aufs Rad gestiegen.

 

Eine Kollegin fragte mich letztens in der Pause, als ich meine bevorstehenden 1000 Km für das laufende Jahr erwähnte, ob ich denn schon was von dem Rad fahren gemerkt, bzw. Gesehen hätte. Ich gehe mal davon aus das sie das das in Hinblick auf die Figur meinte. Man lästert auf Arbeit ja gerne über mein kleines Bäuchlein.

Nein, habe ich der Kollegin geantwortet. Ich achte nicht darauf, denn ich habe zu Hause nicht mal eine Waage. Ich fahre nicht Fahrrad weil ich was für meine Figur tue, sondern ganz einfach weil es mir unheimlich viel Spaß macht. Das waren so ungefähr meine Worte. Und ich meine jedes Wort davon ernst.

Um ehrlich zu sein, mir tun die Menschen schon ein wenig leid, die sporteln bis zum umfallen, nur weil sie was für Ihre Figur tun wollen, oder sich in eine Badestrand Figur für den Sommer bringen / hungern wollen. Und am Ende ist der Sommer so katastrophal das es kaum Ausflüge zum Strand gibt. Das ist doch irgendwie traurig, oder?

Nee, ich esse weiter fettiges leckeres (und ungesundes) Essen, und habe dabei meinen Spaß und Genuß. Solange es nicht ausartet und ich Übergewichtig werde und nur ein kleines Bäuchlein vor mir hertrage, ist das in meinen Augen ok.
Das Fahrrad fahren und die vielen Spaziergänge mache ich wirklich nur wegen dem Spaß an der Freude, und nicht weil ich eine bestimmte Figur halten will. Wenn es als Nebeneffekt dazu hilft körperlich nicht vollends aus dem Leim zu gehen, soll mir das auch Recht sein. So sieht das bei mir aus.

Wenn ich in der kommenden Woche also die nächsten 1000 Km auf dem im letzten Jahr gekauften Fahrrad geknackt habe, bin ich mal gespannt auf wie viele Kilometer ich dann am Ende der Fahrrad Saison 2016 komme. Mit den 1000 Km werde ich bestimmt nicht schlagartig aufhören, es aber vielleicht etwas ruhiger angehen lassen.

Ausspioniert

Die Woche gab es eine interessante Diskussion mit einem Kollegen.
Es ging um staatliche Überwachung, und dem was alles dahinter hängt, sowie das ausspionieren der großen Firmen im Software und Internetsektor.

Kollege so, „ich habe nichts zu verbergen“.
Boah, bei so einem Argument sehe ich (fast) rot.
Ich habe dann geantwortet, „Ich habe nichts zu verbergen, ist für mich ein Argument von geistig armen“.

Fand der Kollege nicht so doll, weil ich ihn so quasi als dumm tituliert habe.
Soll mir egal sein, wenn er sich den Schuh anzieht.
Natürlich kam dann das Gegenargument, das man ja eh nichts gegen die Überwachung machen kann. Woraufhin ich erwiderte, das das sein kann, aber man kann es den Leuten so schwer wie möglich machen. Ist wie mit bei der Absicherung eines Fahrrades. Fahrraddiebstahl kann man nie verhindern, aber man kann es den Dieben erschweren das Rad zu klauen, so das sie es sich vorher überlegen ob es sich lohnt.

Immer dieses blöde Argument, „Ich habe nichts zu verbergen“… da könnte ich ausrasten wenn ich das höre.
„Wehret den Anfängen“ sage ich da meist immer.

Es geht keinem was an, wer mir eMail schreibt, mit wem ich via SMS oder Messenger kommuniziere.
Oder würde man es im Gegenzug gerne sehen, wenn der Postbote oder Vermieter einen Schlüssel zum Briefkasten hat, und sich immer intensiv anguckt wer einem so alles Briefe schreibt und Päckchen schickt? Das ist genau das Gleiche!

Interessant ist, es sind in meinem Umfeld meist Leute aus der ehemaligen DDR, die mit dem Argument, man hätte ja nichts zu verbergen, kommen.
Alles vergessen wie sehr die Stasi den Bürgern hinterher spioniert hat?
Das ist alles so erschreckend und frustrierend wenn man das so hört, wie andere Menschen denken.

Nickerchen

Mein gestriger Sonntag war irgendwie nicht so prall.
Den ganzen Morgen und Vormittag hing ich mit heftigen Kopfschmerzen herum. Und erst am Nachmittag war ich dann soweit mir was zu Essen zu machen.

So gegen 17 Uhr kam ich dann auf die Idee, ein kleines Nickerchen auf der Couch zu machen.
Gesagt getan.

  Couching

Und wie ich dann wieder aufwachte, war es 20 Uhr 30!
Na toll, soviel zum „kleinen“ Nickerchen.
Natürlich konnte ich dann, kaum ins richtige Bett weiter gezogen, nicht wieder einschlafen.

Und wie war Euer Wochenende so?

Angespielt: No Man’s Sky

Letzte Woche ist das langerwartete Spiel „No Man’s Sky“ für die Playstation 4 und auch den PC erschienen. Der Hype der um das Spiel entstanden ist, ist / war schon enorm.

Ist das Spiel den Wirbel, der um das Spiel gemacht wird, wert?
Einige Tage habe ich das Spiel nun schon gespielt, und bin nun bereit für ein erstes Fazit.

In „No Man’s Sky“ (kurz NMS) fliegt man von Planet zu Planet, und erkundet das Universum. Wenn man es so nimmt, ist das eigentliche Ziel des Spiels bis ins Zentrum des Universums vorzudringen, aber man kann auch ohne dieses Ziel vor Augen Wahl- und Ziellos durchs Universum gondeln und die Planeten erforschen. Und Planeten gibt es zahlreiche in dem Spiel, nämlich 18.446.744.073.709.551.616 Stück… das ist wahrlich ziemlich viel. So viel Urlaub kann man gar nicht nehmen, um die alle zu erforschen.

Wenn man auf einem Planeten ist, kann man die dortigen Ressourcen abbauen, und damit handel treiben oder sich Sachen für seinen Raumanzug und / oder das Raumschiff basteln. Ein besseres Lebenserhaltungssystem für den Anzug, oder ein besserer Laser für das Raumschiff zum Beispiel. Anzug und Raumschiff benötigen Energie, meist in Form von Plutonium. Aber die Energiegewinnung ist kaum ein Problem in dem Spiel, denn Plutonium scheint es in dem Universum ohne Ende zu geben.
Man muss aber haushalten mit seinen Slots, in denen man seine abgebauten Ressourcen lagert. Denn diese sind im Anzug und im Schiff sehr begrenzt. Da überlegt man es sich dreimal, ob man das Gold zum Handel im Rucksack behält, oder doch den Kohlenstoff für den Bau der Warpantriebsenergie um in die nächste Galaxie zu springen.

Man trifft auf jeden Planeten die verschiedensten Außerirdische, welche alle in einer unbekannten Sprache sprechen. Erforscht man für länger einen Planeten, lernt man im laufe des Spiels mehr und mehr von der Sprache der jeweiligen Rasse, und hat es so leichter im Handel oder mit anderen Aktionen mit den Außerirdischen. Anstatt großer Dialoge bekommt man aber lediglich einen Text eingeblendet, und kann dann ggf. eine von drei vorgegebenen Antworten auswählen. Klingt jetzt nicht sehr spannend, und ist es auch irgendwie nicht. Und dennoch hat das alles irgendwie seinen Reiz.

Anstatt zum Beispiel jetzt wie ein gehetzter Hund von Planet zu Planet zu jagen, grase ich gerne lange und ausschweifend einen Planeten ab, und versuche mehr und mehr zu entdecken, bevor ich ich auf einen anderen Planeten wage. Die Planeten sehen alle sehr unterschiedlich aus, und es herrschen auf jedem Planeten immer andere Bedingungen. Auf einem Planeten ist es zum Beispiel -70 Grad kalt (was der normale Raumanzug nicht lange durchhält), und auf einem anderen Planeten herrscht radioaktive Strahlung. Aber es gibt auch Planten mit gemäßigten Wetter- und Umweltbedingungen.
Neben Außerirdischen gibt es Tiere zu entdecken, welche man benamen kann, wenn man als erster Spieler ein neues Tier entdeckt hat.
Und jeder neuer Planet, jede neue Galaxie kann vom Spieler, so er diese denn zuerst entdeckt hat, mit einem neuen Namen bedacht werden.
Ich mache mir zum Beispiel den Spaß, und benenne die von mir entdeckten Planeten gerne nach Medikamenten oder deutschen Politikern.
Wenn ihr zum Beispiel auf einen Planten namens „Sumatriptan“ oder „Willy Brandt“ landet, ich war zuerst da!

Im Weltall springt man dann von Planet zu Planet, und von Galaxie zu Galaxie, immer weiter dem Zentrum des Universums entgegen, und entdeckt und erforscht wie blöde. Mehr gibt es eigentlich nicht zu dem Spiel zu erzählen.
Ich finde, das ideale Spiel um Abend nach Feierabend ein wenig zu chillen und sich entspannt die Zeit zu vertreiben.
Wenn es etwas aufregender wird, dann wird man im Weltall von Piraten gescannt, und bei lohnender beute sofort von diesen angegriffen.
Die ersten male verliert man die Kämpfe, und dann beginnt man sich sein Raumschiff mit besseren Schutzschilden und Lasern auszustatten, was natürlich zu Lasten von Lagerplatz geht. Irgendwann hat man durch Handel so viel Geld angesammelt, das man sich ein größeres Raumschiff mit mehr Lagerplatz leisten kann… und immer so weiter.

  No man's sky

Ein junger Kollege von mir wollte unbedingt wissen ob ich das Spiel empfehlen kann oder nicht, und war enttäuscht das ich da keine klare Aussage machen kann.
Das Spiel ist nicht der Brenner, wie viele meinen. Es hat seinen Reiz von Planet zu Planet zu jetten und die verschiedensten Umgebungen und Alienrassen zu erforschen, aber das ist nun mal nicht jedermanns Sache. Auch war der Kollege enttäuscht, als ich ihm erzählte das die Raumkämpfe eher „nettes“ Beiwerk als Spektakulär sind. Man soll also nichts in Richtung „Wing Commander“ erwarten, wenn man auf Raumkämpfe aus ist (wobei ich der Meinung bin der junge Kollege weiß mit „Wing Commander“ nichts anzufangen… er ist einfach noch zu jung um das geniale Spiel zu kennen).

Ich finde, es muss jeder mit sich selbst ausmachen ob das Spiel was für jemanden ist. Die Erfüllung ist es nicht, aber es hat seinen Reiz.
Wie erwähnt, es ist schön entspannend für den Feierabend. Kein Actiongemetzel.